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Datum: Mittwoch, 18.09.2002
Bibelstelle: Offenbarung 21,10.11; Johannes 17,22.24
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Jesus möchte uns in Sein Licht hineinnehmen.



Offenbarung

21,10 Gottes Geist ergriff mich und führte mich auf einen großen, hohen Berg. Dort zeigte er mir die heilige Stadt Jerusalem, wie sie von Gott aus dem Himmel herabkam.

21,11 Die Stadt erstrahlte im Glanz der Herrlichkeit Gottes. Sie leuchtete wie ein Edelstein, wie ein kostbarer Jaspis, strahlend wie Kristall.



Johannes-Evangelium

17,22 Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins seien, wie wir eins sind ...

17,24 Vater, ich will, daß, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, damit sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast; denn du hast mich geliebt, ehe der Grund der Welt gelegt war.



Die Stadt, die Johannes sieht, ist nicht von Menschen gebaut. Sie kommt von oben, von Gott. Was von unten erbaut wird, zerfällt wieder, was von oben gebaut ist, das bleibt. (Lies Joh.3,3.6.31; 8,23.) In dieser Stadt ist Gott mit seinen erlösten und geliebten Menschen zusammen. In den ersten Kapiteln der Offenbarung sah der erhöhte Herr noch ihre Schäden und Schwächen (Offb.2 und 3). Nun strahlt sie Gottes Herrlichkeit, Gottes Wesen wider, weil sie ganz und gar zu ihm gehört, heilig und rein ist. In ihr gilt Gottes Wille. (Lies 2.Kor.3,18.) - Die Herrlichkeit Gottes wird immer wieder als Lichtglanz beschrieben (2.Mose 24,17; Luk.2,9). Dieser Lichtglanz ist nicht nur etwas Äußeres, sondern zeigt zugleich Gottes Wesen. „Gott ist Licht und gar keine Finsternis ist in ihm.“ Jesus sagt: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ Ob wir als Lichter leuchten kann für Menschen unserer Umgebung, die im Dunkel ohne Orientierung unterwegs sind, Leben oder Untergang bedeuten. „Mitten in einem verkehrten und entarteten Geschlecht sollt ihr leuchten wie Himmelslichter, wie Sterne - mitten in der Welt eine lebendige Verkörperung des göttlichen Lebenswortes“ (Phil.2,14.15; Jes.43,21.) Licht sein, Licht verbreiten können wir aber nur, wenn wir uns von Sünde trennen. Sünde verbreitet immer Finsternis. „Jeder, der solche Hoffnung auf ihn hat, reinigt sich, wie auch er rein ist.“ „Lebt als Kinder des Lichts.“ (Lies 1.Joh.1,5-7; 3,3; Eph.5,8-12; Matth.5,14-16; Joh.8,12.)







 

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