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nächsten Text: Von überall her werden Menschen in das himmlische Jerusalem kommen vorherigen Text: Jesus möchte uns in Sein Licht hineinnehmen. Archiv Datum: Donnerstag, 19.09.2002 Bibelstelle: Offenbarung 21,11.19.20; Hebräer 12,6.10.11 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Gott bearbeitet uns in seiner Edelsteinschleiferei Offenbarung 21,11 Die Stadt erstrahlte im Glanz der Herrlichkeit Gottes. Sie leuchtete wie ein Edelstein, wie ein kostbarer Jaspis, strahlend wie Kristall. 21,19 Die Grundsteine der Stadtmauer schmückten verschiedene Edelsteine. Der erste Grundstein ist ein Jaspis, der zweite ein Saphir, der dritte ein Chalzedon, der vierte ein Smaragd, 21,20 der fünfte ein Sardonyx, der sechste ein Karneol, der siebte ein Chrysolith, der achte ein Beryll, der neunte ein Topas, der zehnte ein Chrysopras, der elfte ein Hyazinth und der zwölfte ein Amethyst. Hebräerbrief 12,6 ... denn darin zeigt sich seine Liebe. Wie ein Vater seinen Sohn erzieht, den er liebt, so schlägt der Herr jeden, den er als sein Kind annimmt. 12,10 Unsere leiblichen Väter haben uns eine bestimmte Zeit erzogen, wie sie es für richtig hielten. Gott aber weiß wirklich, was zu unserem Besten dient. Wir sollen ihm als seine Kinder ähnlich werden. 12,11 Nun freut sich allerdings niemand darüber, wenn er gestraft wird; denn Strafe tut weh. Aber später wird sich zeigen, wozu das alles gut war. Wer auf diese Weise den Gehorsam lernte, der hat gelernt, im Frieden Gottes und nach seinem Willen zu leben. Der überwältigende Lichtglanz der heiligen Stadt, von der Johannes hier spricht, wird hier mit einem Diamanten verglichen. Ungeschliffen, das heißt als Rohling, ist ein Diamant nur einen Bruchteil von dem wert, was er geschliffen wert sein könnte. Der Rohling ist ohne Glanz. Das Schleifen macht den Rohling erst zum Diamanten. Doch er ist so hart, dass er nur von einem Diamanten geschliffen werden kann. Dabei kann es sein, dass ein Teil seiner Größe verloren geht, weil so viel weggeschliffen werden muss. Trotzdem ist er, obwohl kleiner, aber geschliffen, sehr viel mehr wert als der große Rohling. In Vers 19 und 20 werden noch andere Edelsteine genannt. Sie entstehen unter großem Druck und hohen Temperaturen im Erdinneren. Ähnlich geht es mit Gottes menschlichen Edelsteinen. Durch wie viel Leiden und Druck geht es oft hindurch, bis ein Edelstein entsteht, von dem Gottes Lichtglanz ausgeht! Ein Fachmann erläutert: Die meisten Edelsteine erhalten ihre wertbestimmende Leuchtkraft erst durch die Bearbeitung in den Edelsteinschleifereien. Vielleicht bearbeitet Gott uns gerade in seiner Edelsteinschleiferei, damit wir seinen Lichtglanz widerspiegeln können. In Hebräer 12 lesen wir von Gottes Edelsteinschleiferei: Wen der Herr lieb hat, den erzieht er ... Er erzieht uns zu unserem Besten, damit wir seiner Heiligkeit teilhaftig werden. Alle Erziehung aber, wenn sie da ist, scheint uns nicht zur Freude, sondern zur Traurigkeit zu dienen. Danach aber gibt sie eine friedsame Frucht der Gerechtigkeit denen, die dadurch geübt sind. Danach aber - in der Herrlichkeit - werden wir ganz von Gottes Wesen durchdrungen sein. Sie hat die Herrlichkeit Gottes! (Lies 2.Kor.4,16-18; Joh.15,2; 1.Petr.4,12-14; Offb.3,19; Ps.119,71.75.)
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