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nächsten Text: Bürger zweier Welten vorherigen Text: Gott bearbeitet uns in seiner Edelsteinschleiferei Archiv Datum: Freitag, 20.09.2002 Bibelstelle: Offenbarung 21,12-14; Epheser 2,11-22 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Von überall her werden Menschen in das himmlische Jerusalem kommen Offenbarung 21,12 Die hohe und breite Mauer rund um die Stadt hatte zwölf Tore, die von zwölf Engeln bewacht wurden. An den Toren standen die Namen der zwölf Stämme Israels. 21,13 Auf jeder Seite - im Norden, Süden, Osten und Westen - gab es drei Tore. 21,14 Die Mauer ruhte auf zwölf Grundsteinen, auf denen die Namen der zwölf Apostel des Lammes standen. Epheserbrief 2,11 Darum denkt daran, daß ihr, die ihr von Geburt einst Heiden wart und Unbeschnittene genannt wurdet von denen, die äußerlich beschnitten sind, 2,12 daß ihr zu jener Zeit ohne Christus wart, ausgeschlossen vom Bürgerrecht Israels und Fremde außerhalb des Bundes der Verheißung; daher hattet ihr keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt. 2,13 Jetzt aber in Christus Jesus seid ihr, die ihr einst Ferne wart, Nahe geworden durch das Blut Christi. 2,14 Denn Er ist unser Friede, der aus beiden eines gemacht hat und den Zaun abgebrochen hat, der dazwischen war, nämlich die Feindschaft. Durch das Opfer seines Leibes 2,15 hat er abgetan das Gesetz mit seinen Geboten und Satzungen, damit er in sich selber aus den zweien einen neuen Menschen schaffe und Frieden mache 2,16 und die beiden versöhne mit Gott in einem Leib durch das Kreuz, indem er die Feindschaft tötete durch sich selbst. 2,17 Und er ist gekommen und hat im Evangelium Frieden verkündigt euch, die ihr fern wart, und Frieden denen, die nahe waren. 2,18 Denn durch ihn haben wir alle beide in einem Geist den Zugang zum Vater. 2,19 So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen, 2,20 erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist, 2,21 auf welchem der ganze Bau ineinandergefügt wächst zu einem heiligen Tempel in dem Herrn. 2,22 Durch ihn werdet auch ihr miterbaut zu einer Wohnung Gottes im Geist. Groß ist die Mauer und hoch, die die Heilige Stadt umgibt - unübersteigbar! In das himmlische Jerusalem führt kein Weg der menschlichen Anstrengung. Man muss durch die eine Tür eingehen, von der Jesus sagt: Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich eingeht, der wird gerettet werden - zu mir gehören für Zeit und Ewigkeit! (Lies Joh.10,9; 3,3; Matth.7,13.14.) Nichts Unreines, nichts was Gräuel oder Lüge tut, kann eingehen, sondern allein, die geschrieben stehen in dem Buch des Lebens des Lammes (Offb.21,27). In die Herrlichkeit wird nichts Böses mehr eindringen können, denn das Erste ist vergangen. In unseren Tagen aber werden wir immer wieder aufgefordert zum Wachen: Die Sünde lagert vor der Tür, und nach dir hat sie Verlangen. (Lies Ps.34,13-15; 140,1-6; 1.Tim.6,20.21.) - Auf den Toren stehen die Namen der zwölf Stämme Israels. Gottes Heilsgeschichte läuft über sein Bundesvolk Israel. Wir, die Gemeinde aus den Heiden, waren nicht zuerst da, sondern das Heil kommt aus den Juden. So sagte es Jesus der Samariterin am Jakobsbrunnen. (Lies Joh.4,22-24.) Deshalb ist für uns das Alte Testament als Gottes Offenbarung und Gottes Anmarschweg zum Heil für die Völker wichtig. Der Alte Bund führt hin zum Neuen Bund. Die Gemeinde ist eingepfropft in den Ölbaum Israel. Israels Aufgabe in der Heilsgeschichte war, Tor zu sein. Doch es wollte nicht Tor sein und verschloss sich gegen seinen Messias und den Neuen Bund, der die Völker mit in das Heil einschließt. Aber Gott wird auch mit seinem Volk Israel zum Ziel kommen. (Lies Röm.11,17-36.) Die Tore der Stadt sind nicht verschlossen (V.25). Sagen uns die in alle Himmelsrichtungen offenen Tore, dass heute alle Welt das Heil Gottes sehen soll? (Lies 2.Kor.5,19.20; Matth.28,20.)
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