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nächsten Text: Wir werden beobachtet! vorherigen Text: Von überall her werden Menschen in das himmlische Jerusalem kommen Archiv Datum: Samstag, 21.09.2002 Bibelstelle: Offenbarung 21,15-21; 1.Petrus 2,5.9.10 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Bürger zweier Welten Offenbarung 21,15 Der Engel, der mit mir redete, hielt in seiner Hand einen goldenen Meßstab, um die Stadt, ihre Tore und Mauern auszumessen. 21,16 Die Stadt hatte die Form eines Vierecks und war ebenso lang wie breit. Mit seinem Meßstab hatte der Engel gemessen, daß die Stadt etwa zweitausendfünfhundert Kilometer lang, breit und hoch ist. 21,17 Dann maß er auch die Mauer der Stadt. Nach unseren heutigen Maßen war sie siebzig Meter hoch 21,18 und bestand ganz und gar aus Jaspis. Die Stadt war aus reinem Gold gebaut, klar und durchsichtig wie Glas. 21,19 Die Grundsteine der Stadtmauer schmückten verschiedene Edelsteine. Der erste Grundstein ist ein Jaspis, der zweite ein Saphir, der dritte ein Chalzedon, der vierte ein Smaragd, 21,20 der fünfte ein Sardonyx, der sechste ein Karneol, der siebte ein Chrysolith, der achte ein Beryll, der neunte ein Topas, der zehnte ein Chrysopras, der elfte ein Hyazinth und der zwölfte ein Amethyst. 21,21 Die zwölf Tore bestanden aus zwölf Perlen, jedes Tor aus einer einzigen Perle Aus reinem Gold, klar und durchsichtig wie Glas, waren die Straßen. 1.Petrusbrief 2,5 Und auch ihr als lebendige Steine erbaut euch zum geistlichen Hause und zur heiligen Priesterschaft, zu opfern geistliche Opfer, die Gott wohlgefällig sind durch Jesus Christus. 2,9 Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, die königliche Priesterschaft, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, daß ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht; 2,10 die ihr einst «nicht ein Volk» wart, nun aber «Gottes Volk» seid, und einst nicht in Gnaden wart, nun aber in Gnaden seid (Hosea 2,25). Ein Engel mit einem goldenen Messstab misst die Maße der Stadt. Alle Zahlenangaben drücken aus: Das himmlische Jerusalem, das Gottesvolk, entspricht ganz den Maßstäben Gottes und ist vollkommen. (Lies 1.Kor.13,10.) Diese Vollkommenheit wird dadurch ausgedrückt, dass Länge, Höhe und Breite der Stadt gleich sind. Zeigen diese irdischen Maße etwas von der unvergleichlichen Größe unserer himmlischen Stellung und Segnung, die wir schon jetzt besitzen? Ihr sollt mit allen Heiligen begreifen, welches die Breite und die Länge und die Höhe und die Tiefe ist, auch die Liebe Christi erkennen, die alle Erkenntnis übertrifft (Eph.3,18.19). - Die Stadt ist aus reinem Gold, das ist wie durchscheinendes Glas. Gott will uns hier schon reinigen und zubereiten wie Gold. Dazu schreibt Petrus: Ihr seid jetzt ein wenig, wo es sein muss, traurig in mancherlei Anfechtungen, damit die Bewährung eures Glaubens, die viel kostbarer ist als vergängliches Gold, das durchs Feuer erprobt wird, Lob, Preis und Ehre zur Folge habe bei der Offenbarung Jesu Christi. Paulus, der durch viele Leiden und viel Verfolgung ging, bezeugt: Ich bin überzeugt, dass die Leiden der jetzigen Zeit nicht in Betracht kommen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll (1.Petr.1,6.7; Röm.8,18). - Es wird keinen Tempel mehr geben in Gottes Herrlichkeit. Er selbst wohnt unter seinem Volk. Dann werden wir vollkommene Gemeinschaft mit ihm haben, seine Liebe vollkommen erfahren und ihm unsere Liebe vollkommen zeigen können. (Lies Offb.22,3-5.) - Noch leben wir auf der Erde, noch sind wir Bürger zweier Welten. Unsere ewige Heimat kündigte Jesus schon an, als er sagte: Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht. Vertraut auf Gott und vertraut auf mich... Ich werde euch zu mir nehmen, auf dass auch ihr seid, wo ich bin (Joh.14,1-3).
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