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nächsten Text: Wo ist mein geistlicher Standort? vorherigen Text: Kampf gegen den Widersacher Archiv Datum: Donnerstag, 26.09.2002 Bibelstelle: 1.Johannes 2,14; Epheser 6,17b Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Die Waffe, die uns im Kampf gegen den Feind zum Sieg verhilft 1.Johannesbrief 2,14 Euch Kindern schreibe ich, weil ihr den Vater kennt. Ebenso habe ich euch Vätern geschrieben, weil ihr den kennt, der von allem Anfang an da war. Und euch, ihr jungen Leute, habe ich geschrieben, weil ihr in euerm Glauben stark geworden seid. Gottes Wort ist in euch lebendig, und ihr habt den Bösen besiegt. Epheserbrief 6,17b ... das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes. Ich habe euch jungen Männern geschrieben; denn ihr seid stark, und das Wort Gottes bleibt in euch, und ihr habt den Bösen überwunden. Diese jungen Männer sind stark. Dem Bösen gegenüber hilft natürliche Stärke nicht. Man braucht eine andere Kraft, um zu siegen. Sie hatten diese Kraft, wenn und weil das Wort Gottes in ihnen blieb. Das war entscheidend, dass sie das Wort Gottes nicht nur hörten, sondern dass das gehörte Wort in ihnen blieb und seine Lebensmacht in ihnen entfaltete. (Lies Ps.19,8-12; 119,11.) Wir haben dabei zu bedenken, dass man damals noch keine Bibel hatte. Sollte das Wort in ihnen wirken, dann musste es im Gedächtnis fest aufgenommen werden und aufbewahrt sein und immer neu innerlich bewegt werden. - Das Wort Gottes würde anders in uns wirken, wenn auch wir es uns viel mehr gedächtnismäßig einprägen und zum Stoff unseres Nachsinnens machen würden. Der Satz des Apostels zeigt uns jedenfalls, dass das Lesen der Bibel nicht nur eine gewisse Pflicht eines Christen, sondern die Bedingung seiner Kraft und seines Sieges in Anfechtungen ist. Wo das Wort Gottes so in Menschen bleibt, da haben sie den Bösen besiegt (W.de Boor). (Lies 2.Tim.3,14-17.) Das Wort Gottes ist die Waffe, die uns im Kampf gegen den Feind zum Sieg verhilft. Wer nicht weiß, wie diese Waffe zu gebrauchen ist, bleibt leicht auf der Strecke. Wenn auch jemand kämpft, so wird er doch nicht gekrönt - wir können auch sagen: so siegt er doch nicht, er kämpfe denn recht. Gottes Wort gegenüber ist der Feind ohnmächtig. Als Jesus in der Wüste vom Teufel versucht wurde, besiegte er ihn immer wieder mit den Worten der Schrift: Es steht geschrieben! (Lies Matth.4,1-11.)
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