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27.09. Wo ist mein geistlicher Standort?

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Datum: Freitag, 27.09.2002
Bibelstelle: 1.Johannes 2,14a; Galater 4,4-6
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Wo ist mein geistlicher Standort?



1.Johannesbrief

2,14 Euch Kindern schreibe ich, weil ihr den Vater kennt.



Galaterbrief

4,4 Aber zu der von Gott festgesetzten Zeit sandte er seinen Sohn zu uns. Christus wurde wie wir als Mensch geboren und den Forderungen des Gesetzes unterstellt.

4,5 Er sollte uns befreien, die wir Gefangene des Gesetzes waren, damit Gott uns als seine Kinder annehmen konnte.

4,6 Weil ihr nun seine Kinder seid, schenkte euch Gott seinen Heiligen Geist, denselben Geist, den auch der Sohn hat. Deshalb dürft ihr jetzt im Gebet zu Gott sagen: "Lieber Vater!"



„Ich habe euch Kindern geschrieben; denn ihr kennt den Vater.“ Was für ein Wunder ist es jedesmal, wenn ein gottferner Mensch durch Jesus Christus sich Gott zuwendet und in ihm einen liebenden Vater gewinnt. „Gott wollte uns für sich selbst, für sein eigenes Herz haben und hat uns von Ewigkeit her vorausbestimmt, dass wir seine Kinder sein sollten durch unseren Herrn Jesus Christus“ (Eph.1,5-7; 2,13.14; 4,6). Durch den Glauben an Jesus Christus werden wir Gottes Kinder. Sein Vater wird unser Vater. Nach seiner Auferstehung ließ Jesus den Jüngern sagen: „Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater.“ Während Jesus als Mensch auf der Erde lebte, betete er auch laut zu seinem himmlischen Vater: „Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast. Vater, verherrliche deinen Namen. Vater, rette mich aus dieser Stunde. Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist.“ - Mit allen Anliegen dürfen wir bittend vor den Vater treten, denn die Tür zu ihm ist weit offen. Da ist ein neuer, lebendiger Weg zu ihm: Jesus (Joh.14,6). „Abba, lieber Vater“, dürfen wir sprechen. In dieser Anrede drückt sich Vertrauen, Geborgenheit wie auch Abhängigkeit und herzliche Verbundenheit mit dem Vater aus. (Lies Röm.8,15.16; Hebr.10,19-22.) - Unser Abschnitt will uns zum Nachdenken darüber bringen, wo unser geistlicher Standort ist: Gehören wir zu den Vätern, den Müttern, jungen Glaubenden oder Kindern? Unser Leben als Wiedergeborene, als Christen begann mit dem Kindsein: „Wie die neugeborenen Kindlein...“ (1.Petr.2,2). Aber wir sollten nicht Kinder bleiben, sondern heranwachsen und Menschen des Wortes werden: „Der aus dem Wort gezeuget und durch das Wort sich nährt und vor dem Wort sich beuget und mit dem Wort sich wehrt“ (Ph.Spitta). „Nicht mehr Unmündige wollen wir sein, sondern heranwachsen zu ihm, der unser herrliches Haupt ist, Christus.“ (Lies Hebr.5,11-6,1; 1.Kor.13,11.12; Eph.4,12-16; Kol.1,28.29.)





 

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