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nächsten Text: Liebt nicht diese Welt, die von Gott nichts wissen will vorherigen Text: Wo ist mein geistlicher Standort? Archiv Datum: Samstag, 28.09.2002 Bibelstelle: 1.Johannes 2,15-17; Epheser 5,11 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Wir sollen unsere Liebe nicht an eine vergängliche Welt verschenken 1.Johannesbrief 2,15 Liebt nicht diese Welt, die von Gott nichts wissen will. Hängt euer Herz nicht an sie, auch nicht an irgend etwas, das zu dieser Welt gehört. Denn wer die Welt liebt, kann nicht zugleich Gott, den Vater, lieben. 2,16 Was gehört nun zum Wesen dieser Welt? Menschliche Leidenschaften, die Gier nach Besitz und Macht, überhaupt ein Leben voller Selbstgefälligkeit und Hochmut. All dies kommt nicht von Gott, unserem Vater, sondern gehört zur Welt. 2,17 Die Welt aber mit ihren Verführungen und Verlockungen wird vergehen. Nur wer den Willen Gottes tut, wird bleiben und ewig leben. Epheserbrief 5,11 und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis; deckt sie vielmehr auf. Johannes hat ein besonderes Wort für alle Generationen, sie sollen sich nicht an die Welt verlieren. Habt nicht lieb die Welt noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt lieb hat, in dem ist nicht die Liebe des Vaters. Jesus sagte seinen Jüngern: So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Gewiss bleibt dieses Wort von Gottes Liebe zu unserer Welt bestehen, denn Jesus ist der Welt Heiland und das Lamm Gottes, das der Welt Sünde hinwegträgt (Joh.1,29; 4,42b). In seinem letzten Gebet jedoch bat Jesus den Vater: Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen. Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin (Joh.17,15.16). Christen haben einen Auftrag an die Welt, weil Jesus Hilfe für die ganze Welt hat. Er ruft seine Leute nicht zu Richtern über die Welt auf, sie sollen vielmehr Salz und Licht sein, um die Welt vor Fäulnis und Dunkelheit zu bewahren. (Lies Matth.5,14-16; Joh.8,12; 9,5; Apg.13,47.) Leider besteht auch die Gefahr, sich an die Welt zu verlieren, sich erneut mit ihr zu verbinden, sich wieder in sie zu verlieben. Manchen Christen erscheint Weltliebe harmlos, und deshalb versuchen sie ihre Haltung mit Worten wie ich bin eben nicht so eng, ich bin weltoffen, zu begründen. Das Kostbarste, das wir haben, ist unsere Liebe. Die sollten wir nicht an die vergängliche Welt verschenken. Der Herr richte eure Herzen auf die große Liebe, mit der Gott uns liebt, und auf die Ausdauer, mit welcher Jesus Christus für uns besorgt ist. Lasst uns ihn lieben, denn er hat uns zuerst geliebt (2.Thess.3,5; 1.Joh.4,19; lies Matth.6,21.24; Jak.4,4.5; Spr.23,26).
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