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nächsten Text: Ihr müßt ein Leben führen, das Gott gefällt vorherigen Text: Wir sollen unsere Liebe nicht an eine vergängliche Welt verschenken Archiv Datum: Sonntag, 29.09.2002 Bibelstelle: 1.Johannes 2,15-17; Kolosser 3,5-10 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Liebt nicht diese Welt, die von Gott nichts wissen will 1.Johannesbrief 2,15 Liebt nicht diese Welt, die von Gott nichts wissen will. Hängt euer Herz nicht an sie, auch nicht an irgend etwas, das zu dieser Welt gehört. Denn wer die Welt liebt, kann nicht zugleich Gott, den Vater, lieben. 2,16 Was gehört nun zum Wesen dieser Welt? Menschliche Leidenschaften, die Gier nach Besitz und Macht, überhaupt ein Leben voller Selbstgefälligkeit und Hochmut. All dies kommt nicht von Gott, unserem Vater, sondern gehört zur Welt. 2,17 Die Welt aber mit ihren Verführungen und Verlockungen wird vergehen. Nur wer den Willen Gottes tut, wird bleiben und ewig leben. Kolosserbrief 3,5 So tötet nun die Glieder, die auf Erden sind, Unzucht, Unreinheit, schändliche Leidenschaft, böse Begierde und die Habsucht, die Götzendienst ist. 3,6 Um solcher Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Kinder des Ungehorsams. 3,7 In dem allen seid auch ihr einst gewandelt, als ihr noch darin lebtet. 3,8 Nun aber legt alles ab von euch: Zorn, Grimm, Bosheit, Lästerung, schandbare Worte aus eurem Munde; 3,9 belügt einander nicht; denn ihr habt den alten Menschen mit seinen Werken ausgezogen 3,10 und den neuen angezogen, der erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Ebenbild dessen, der ihn geschaffen hat. Dreierlei hebt Johannes hervor, was die Welt kennzeichnet: Des Fleisches Lust und der Augen Lust und hoffärtiges Leben ist nicht vom Vater, sondern von der Welt. Fleisch meint jeden Menschen in seiner natürlichen Art, die durch die Lust gekennzeichnet ist... Was die Praktiken des Fleisches sind, stellt Paulus eindrucksvoll zusammen: Offenkundig sind die Werke des Fleisches, als da sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen, Neid, Saufen, Fressen und dergleichen (Heiko Krimmer). (Lies Gal.5,19-21; 6,8; 1.Thess.4,3-8.) Gott warnt uns davor, uns unserer natürlichen Lust hinzugeben. Selbst wenn es Ketten der Sünde sind, die uns binden, Jesus will uns befreien. Der Name Jesus heißt Retter, Erlöser. Er wird sein Volk retten von ihren Sünden. Ihr Erlöser ist stark, er heißt Herr der Heerscharen (Matth.1,21; Jer.50,34a). Wer sich im Glauben an Jesus hält, kann von allem, was ihm noch so begehrenswert erscheint, gelöst werden, und er wird erfahren, dass Jesus weit mehr zu geben hat als die Welt in ihren Verlockungen. (Lies 1.Kor.2,9; Ps.16,5.6.) Der Augen Lust erlag Eva im Paradies. Beinahe das gesamte Reklamewesen basiert heute auf dem Prinzip der Augenlust. Lass deine Augen stracks vor sich sehen und deinen Blick geradeaus gerichtet sein! Behüte dein Herz mit allem Fleiß, denn daraus quillt dein Leben (Spr.4,23.25; vgl.1.Mose 3,6; 2.Sam.11,2; Ps.16,8). Zur Weltliebe gehört auch hoffärtiges Wesen, das eingebildete, prahlerische Verhalten. Es ist eine Anmaßung, wenn wir mit Begabung und Wissen und anderen Vorzügen groß tun. Haben wir vergessen, dass alle Gaben von Gott kommen? Wachsamkeit ist nötig, damit der hoffärtige Geist nicht Raum bei uns gewinnt. (Lies 1.Kor.4,7; vgl.Jes.2,8-17.)
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