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04.10. Sehnsucht nach dem Willen Gottes

03.10. Wir haben nicht weniger Orientierungshilfen als die Zugvögel

02.10. Gott will, dass wir Seine Ordnungen halten

01.10. Seht euch die Vögel an

30.09. Ihr müßt ein Leben führen, das Gott gefällt

29.09. Liebt nicht diese Welt, die von Gott nichts wissen will

28.09. Wir sollen unsere Liebe nicht an eine vergängliche Welt verschenken

27.09. Wo ist mein geistlicher Standort?
 
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Datum: Montag, 30.09.2002
Bibelstelle: 1.Johannes 2,17; 2.Petrus 3,10-14
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Ihr müßt ein Leben führen, das Gott gefällt



1.Johannesbrief

2,17 Die Welt aber mit ihren Verführungen und Verlockungen wird vergehen. Nur wer den Willen Gottes tut, wird bleiben und ewig leben.



2.Petrusbrief

3,10 Doch der Tag des Gerichts wird so plötzlich und unerwartet da sein wie ein Dieb. Krachend werden dann die Himmel zerbersten, die Elemente werden sich auflösen und im Feuer verglühen, und die Erde wird verbrennen mit allem, was auf ihr ist.

3,11 Wenn aber alles in dieser Weise zugrunde gehen wird, müßt ihr euch erst recht darauf vorbereiten, das heißt, ihr müßt ein Leben führen, das Gott gefällt.

3,12 Erwartet diesen Tag und lebt so, daß Gott mit seinem Gericht nicht mehr lange warten muß. An diesem Tag werden die Himmel im Feuer verbrennen und die Elemente in der Glut zerschmelzen.

3,13 Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der es endlich Gerechtigkeit gibt.

3,14 Weil ich weiß, daß ihr, meine Freunde, voller Hoffnung darauf wartet, ermahne ich euch: Lebt so, daß ihr dem Herrn ohne Schuld und mit einem guten Gewissen im Frieden entgegengehen könnt.



Johannes zeigt uns, warum es gefährlich ist, das Herz an die Welt zu hängen: „Die Welt vergeht mit ihrer Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit.“ Wir wollen uns an die Vergänglichkeit erinnern lassen, von der Jesus in seiner Rede über die Endzeit sprach: „Himmel und Erde werden vergehen.“ Und in der Bergpredigt werden wir gewarnt: Wer sich von der Begierde der Welt treiben und ziehen lässt, der vergeht mit ihr. „Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel“ (Matth.7,21.24-27). Das Leben eines Christen - unser Leben - soll nicht mehr von begehrlichem, selbstsüchtigem Wollen bestimmt werden. Wir sollten nach Gottes Willen fragen, im Großen und im Kleinen, wie Jesus es tat: „Vater, nicht mein, sondern dein Wille geschehe!“ Treffen wir diese eindeutige Wahl, dann werden wir gegen den Strom der Zeit und den Sog dieser Welt schwimmen müssen. Das kann unter Umständen sehr anstrengend sein. Doch der Herr lässt uns nicht allein. „Das sollt ihr wissen: Ich bin immer bei euch, jeden Tag, bis zum Ende der Weltzeit.“ Als Jesus-Nachfolger sind wir unzertrennlich mit unserem Herrn verbunden, keine Macht kann uns ihm entreißen. Er verbürgt sich für uns: „Ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie mir aus meiner Hand reißen“ (Matth.28,20; Joh.10,28; lies Joh.5,24.28.29; Röm.6,23; 8,38.39). Wenn wir unsre Tage wach durchleben, merken wir, wie die Finsternis zunimmt. Deshalb ist es gut, dass wir uns fragen: Wohin richte ich mein Leben aus? Lebe ich diesseitsorientiert, oder lebe ich ewigkeitsorientiert? „Das Wort, ‚den Willen Gottes tun‘, gestaltet uns um, hinein in die Jesus-Art und führt damit zum Jesus-Ziel, zum ewigen Leben“ (H.Krimmer). (Lies Hebr.11,24-26; Phil.3,7-10; Ps.73,25-28.)



Ewigkeit, in die Zeit leuchte hell hinein, dass uns werde klein das Kleine und das Große groß erscheine, selge Ewigkeit!

M.Schmalenbach







 

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