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03.01. "Mit Gott wandeln" bedeutet Leben

02.01. Ein Leben mit Gott

01.01. Von Adam bis Noah

31.12. Set und Enosch

30.12. Höher als alle Vernunft ...

29.12. Wir werden Jesus sehen, wie ER ist

28.12. Die einzige Hoffnung für diese Welt
 
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Datum: Dienstag, 31.12.2002
Bibelstelle: 1.Mose 4,25-26
Autor: Hellmut Hentschel (Hellmut.Hentschel@msoe.org)
Organisation: Mission für Süd-Ost-Europa (http://www.msoe.org)
Thema: Set und Enosch



1.Mose

4,25 Adam und Eva bekamen noch einen Sohn. Eva nannte ihn Set. "Gott hat mir einen anderen Sohn geschenkt!" sagte sie. "Er wird mir Abel ersetzen, den Kain erschlagen hat!"

4,26 Auch Set bekam später einen Sohn und nannte ihn Enosch. Zu dieser Zeit begannen die Menschen, zum Herrn zu beten.



Alle Menschen, die heute auf der Erde leben, stammen also von einem Ersatzmann ab. Seth bedeutet auf deutsch: „Ersatz“. Abel war durch Kain erschlagen worden, und die Nachkommen Kains sind ausnahmslos bei der Großen Flut umgekommen. Nur einige Nachkommen Seths, Noah und seine Familie, wurden damals von Gott auf wunderbare Weise gerettet.



„Ersatz“ (Seth) bekam wieder einen Sohn und nannte ihn „Mensch“ (Enosch). Und jetzt geschieht eine offenbar völlig neue Sache. „Mensch“ und viele Menschen zu seiner Zeit beginnen jetzt, zum HERRN zu beten.



Dieser erstaunliche Satz hat natürlich zwei Seiten. Die negative Seite: Der Mensch hat sich inzwischen so weit von Gott entfernt, dass das persönliche Sprechen mit Gott nicht mehr für alle Menschen möglich ist; nur Auserwählte wie später Noah, Abram und Mose werden wieder Gottes Stimme wahrhaftig hören. Die positive Seite: Der Mensch erkennt, dass ein Leben ohne die persönliche Beziehung zu Gott sinnlos ist. Da er von der Existenz Gottes überzeugt ist (Adam und Seth leben ja noch und können aus „erster Hand“ den Nachkommen berichten!), fängt er an, im Gebet Gott zu suchen.



Auch wenn die Bibel noch nicht von „Gottesdiensten“ berichtet, wie wir sie vielleicht kennen, ist es durchaus denkbar, dass sich auch damals Menschen in Gruppen vor Gott gestellt und IHM ihre Anliegen gesagt haben.



Der letzte Tag des Jahres ist ein guter Tag, um sich etwas Gutes für das kommende Jahr vorzunehmen. Wie wäre es, wenn wir wieder ganz neu Gott suchen würden? Zum Beispiel:



- durch das regelmäßige Gebet für einen Missionar im Ausland? (ich sende Ihnen gern eine Gebetsliste, z.B. für die Missionare der Mission für Süd-Ost-Europa)

- durch den regelmäßigen Besuch der Gebetsstunden der Gemeinde (das sind in vielen Gemeinden leider die am schlechtesten besuchten Stunden)

- durch das betende Lesen der Heiligen Schrift? – Der Bibellesezettel oder www.auftanken.de kann nicht das eigene Forschen in der Bibel ersetzen. Wichtig ist, dass wir selbst – möglichst täglich – einen Abschnitt aus der Schrift lesen und Gott fragen: „Was willst Du mir heute ganz persönlich mit diesem Wort sagen?“



Die wenigsten von uns werden eine laute Stimme hören, aber die meisten Christen „hören“ eine leise Stimme in ihrem Herzen, immer dann, wenn sie betend die Bibel lesen. Probieren Sie es aus!



Und schreiben Sie, wenn es Sie betrifft, in Ihren Kalender oder in Ihr Losungsbuch: 31. Dezember 2002 – Der Tag, an dem ich wieder ganz neu begonnen habe, zum HERRN zu beten.



Der HERR segne Sie im neuen Jahr. Ich grüße Sie mit 4.Mose 6,22 f



Und der HERR redete mit Mose und sprach:

Sage Aaron und seinen Söhnen und sprich: So sollt ihr sagen zu den Israeliten, wenn ihr sie segnet:

Der HERR segne dich und behüte dich;

der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;

der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.



Ihr Hellmut Hentschel

www.auftanken.de





P.S. Lassen Sie doch mal etwas von sich hören. Schreiben Sie mir, ob Sie mit unserer Seite zufrieden sind. Vielleicht haben Sie Verbesserungs- oder Änderungsvorschläge. Ich freue mich auf Ihre Zuschrift. Bitte, haben Sie aber Verständnis, wenn ich nicht auf alle Emails antworten kann. Ich werde aber ganz bestimmt alles aufmerksam lesen.









 

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