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nächsten Text: Joseph kein feindlicher Pfeil erreichte sein Ziel vorherigen Text: Joseph Ungebrochenes Gottvertrauen war seine Triebfeder Archiv Datum: Freitag, 28.02.2003 Bibelstelle: 1.Mose 49,22-24; 5.Mose 33,13-17 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Joseph Gott erwählt sich, wen ER will 1.Mose 49,22 Josef, du bist wie ein fruchtbarer Baum, der an einer Quelle wächst und dessen Zweige eine Mauer überragen. 49,23 Feindliche Truppen greifen dich an, verfolgen dich mit Pfeil und Bogen, 49,24 aber dein Bogen bleibt unzerbrechlich. Deine Arme und Hände sind stark, weil Jakobs mächtiger Gott dir hilft. Er sorgt für Israel wie ein Hirte, gibt dem Volk Sicherheit wie ein starker Fels. 5.Mose 33,13 Und über Josef sprach er: Gesegnet vom HERRN ist sein Land mit dem Köstlichsten vom Himmel droben, dem Tau, und mit der Flut, die drunten liegt, 33,14 mit dem Köstlichsten, was die Sonne hervorbringt, und mit dem Köstlichsten, was die Monde erzeugen, 33,15 mit dem Besten uralter Berge und mit dem Köstlichsten der ewigen Hügel, 33,16 mit dem Köstlichsten der Erde und ihrer Fülle. Die Gnade dessen, der in dem Dornbusch wohnte, komme auf das Haupt Josefs, auf den Scheitel des Geweihten unter seinen Brüdern. 33,17 Sein erstgeborener Stier ist voll Herrlichkeit, und seine Hörner sind wie die Hörner wilder Stiere; mit ihnen wird er die Völker stoßen bis an die Enden der Erde. Das sind die Zehntausende Ephraims und die Tausende Manasses. Jakob schaute die zahlreichen Nachkommen Josefs, die sich einmal im verheißenen Land ausbreiten würden. Aus seinen Söhnen Ephraim und Manasse gingen die volkreichsten Stämme hervor. Ihr Erbteil umfasste den zentralen Teil Israels und Gebiete östlich des Jordans (Jos.17 u. 18). Moses Worte unterstreichen die Kraft und den Reichtum der Söhne Josefs. Nichts hatten sie aus sich selbst, sondern alles Gute verdankten sie dem Herrn, der sie reich gesegnet hatte. (Lies Psalm 3,9; 24,3-6; Spr.10,6; 11,11; Eph.1,3; 1.Petr.3,9.) - Wir kommen nun zu dem zweiten Bild: Jakob sah Josef von Feinden umringt, die es auf ihn abgesehen hatten. Und es reizen ihn die Bogenschützen und schießen und feinden ihn an. Josef, ein Störenfried für seine Brüder, stand unter ihrem Beschuss. Sie konnten es nicht ertragen, dass er eine Sonderstellung einnahm. Sie wollten es nicht zulassen, dass er, der Jüngere, sich über sie erhob. Sie konnten und wollten seine Träume nicht hören: Willst du unser König werden und über uns herrschen? Und sie wurden ihm noch mehr feind. Selbst Jakob wurde ärgerlich und tadelte Josef. Aber er dachte über die Träume nach: Vielleicht waren sie doch keine Schäume? (1.Mose 37,5-11). - Es hat Gott immer wieder gefallen, Jüngere den Älteren vorzuziehen. So offenbarte er sich zum Beispiel dem jungen Samuel und nicht dem alten und erfahrenen Eli (1.Sam.3,4-10.16.17). Niemand kann sich seine Berufung auf Grund eines Vorrechts oder durch eigene Tüchtigkeit erwerben. Es ist allein Gottes freie Wahl, wenn er jemanden für eine Aufgabe bestimmt. (Vgl.1.Mose 25,23; 48,17-19; 1.Sam.16,1.6-12; lies 2.Tim.1,9; 1.Kor.1,26-28.)
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