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nächsten Text: Pioniere für Jesus Zacharias und Elisabeth I vorherigen Text: Asafs sechste Entdeckung: Ich bin zuversichtlich Archiv Datum: Montag, 31.03.2003 Bibelstelle: Psalm 73,1-28; 92,13-16 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Asafs siebente Entdeckung: Ich bin beauftragt Psalter 73,1 Ein Psalm Asafs. Gott ist dennoch Israels Trost für alle, die reines Herzens sind. 73,2 Ich aber wäre fast gestrauchelt mit meinen Füßen; mein Tritt wäre beinahe geglitten. 73,3 Denn ich ereiferte mich über die Ruhmredigen, als ich sah, daß es den Gottlosen so gut ging. 73,4 Denn für sie gibt es keine Qualen, gesund und feist ist ihr Leib. 73,5 Sie sind nicht in Mühsal wie sonst die Leute und werden nicht wie andere Menschen geplagt. 73,6 Darum prangen sie in Hoffart und hüllen sich in Frevel. 73,7 Sie brüsten sich wie ein fetter Wanst, sie tun, was ihnen einfällt. 73,8 Sie achten alles für nichts und reden böse, sie reden und lästern hoch her. 73,9 Was sie reden, das soll vom Himmel herab geredet sein; was sie sagen, das soll gelten auf Erden. 73,10 Darum fällt ihnen der Pöbel zu und läuft ihnen zu in Haufen wie Wasser. 73,11 Sie sprechen: Wie sollte Gott es wissen? Wie sollte der Höchste etwas merken? 73,12 Siehe, das sind die Gottlosen; die sind glücklich in der Welt und werden reich. 73,13 a Soll es denn umsonst sein, daß ich mein Herz rein hielt und meine Hände in Unschuld wasche? 73,14 Ich bin doch täglich geplagt, und meine Züchtigung ist alle Morgen da. 73,15 Hätte ich gedacht: Ich will reden wie sie, siehe, dann hätte ich das Geschlecht deiner Kinder verleugnet. 73,16 So sann ich nach, ob ich's begreifen könnte, aber es war mir zu schwer, 73,17 bis ich ging in das Heiligtum Gottes und merkte auf ihr Ende. 73,18 Ja, du stellst sie auf schlüpfrigen Grund und stürzest sie zu Boden. 73,19 Wie werden sie so plötzlich zunichte! Sie gehen unter und nehmen ein Ende mit Schrecken. 73,20 Wie ein Traum verschmäht wird, wenn man erwacht, so verschmähst du, Herr, ihr Bild, wenn du dich erhebst. 73,21 Als es mir wehe tat im Herzen und mich stach in meinen Nieren, 73,22 da war ich ein Narr und wußte nichts, ich war wie ein Tier vor dir. 73,23 Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand, 73,24 du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an. 73,25 Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde. 73,26 Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet, so bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Teil. 73,27 Denn siehe, die von dir weichen, werden umkommen; du bringst um alle, die dir die Treue brechen. 73,28 Aber das ist meine Freude, daß ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott den HERRN, daß ich verkündige all dein Tun. 92,13 Der Gerechte wird grünen wie ein Palmbaum, er wird wachsen wie eine Zeder auf dem Libanon. 92,14 Die gepflanzt sind im Hause des HERRN, werden in den Vorhöfen unsres Gottes grünen. 92,15 Und wenn sie auch alt werden, werden sie dennoch blühen, fruchtbar und frisch sein, 92,16 daß sie verkündigen, wie der HERR es recht macht; er ist mein Fels, und kein Unrecht ist an ihm. Im Heiligtum erkannte Asaf seine Berufung. Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott den Herrn, dass ich verkündige all dein Tun. Seine siebte und letzte Entdeckung war: Ich bin beauftragt Vom Herrn beschenkte Leute haben Wesentliches weiterzugeben. Rede und schweige nicht! Es gibt so viele Christen um uns herum, die sich auf ihrem Weg mühen und plagen. Für ihren Alltag brauchen sie dringend eine neue Offenbarung des Herrn. Vielleicht gehören auch wir zu ihnen. Deshalb wollen wir uns an das große Angebot unseres Herrn Jesus erinnern lassen: Komm her zu mir, wenn du mühselig und beladen bist, ich will dich erquicken. Oder: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen (Matth.11,28; Joh.6,37). Vor allem wollen wir aber auch an Menschen denken, die ohne Jesus leben. Sie haben ein besonderes Recht darauf, von uns zu erfahren, wozu Jesus in die Welt gekommen ist und was er uns im täglichen Leben bedeutet. Wir wollen weitersagen, dass jeder Mensch von Gott geliebt ist und dass Gott will, dass alle gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Bei einem Zeugnis über unseren Glauben ist es hilfreich, wenn wir sagen können: Das habe ich mit Jesus erlebt, so ist er! (Lies Apg.4,20; 1.Joh.1,1-3.) Asaf konnte berichten, wie er durch Gott gehalten, geführt, getröstet und froh gemacht wurde. Von Gottes wunderbarem Tun wollte er nicht schweigen. Was Mose bezeugte, das hatte er erlebt: Vollkommen ist sein Tun, und alle seine Wege sind recht. (Lies 5.Mose 32,3.4.) Damit sind wir wieder am Anfang von Psalm 73, den Asaf so beginnt: Gott ist gut zu allen, die ihm vertrauen. Auch wenn er Tage durchleben musste, in denen Leib und Seele verschmachteten, so wollte er dennoch bei Gott bleiben, der über seinem Leben so liebevoll wachte. (Lies Ps.34,9; Jes.63,7-9; Nah.1,7.)
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