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nächsten Text: Einbruch in den Herrschaftsbereich Satans vorherigen Text: Der Lernprozess der Zufriedenheit I Archiv Datum: Mittwoch, 30.04.2003 Bibelstelle: Philipper 4,10-13; Psalm 36,8-10 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Der Lernprozess der Zufriedenheit II Philipperbrief 4,10 Ich bin aber hoch erfreut in dem Herrn, daß ihr wieder eifrig geworden seid, für mich zu sorgen; ihr wart zwar immer darauf bedacht, aber die Zeit hat's nicht zugelassen. 4,11 Ich sage das nicht, weil ich Mangel leide; denn ich habe gelernt, mir genügen zu lassen, wie's mir auch geht. 4,12 Ich kann niedrig sein und kann hoch sein; mir ist alles und jedes vertraut: beides, satt sein und hungern, beides, Überfluß haben und Mangel leiden; 4,13 ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht. Psalter 36,8 Wie köstlich ist deine Güte, Gott, daß Menschenkinder unter dem Schatten deiner Flügel Zuflucht haben! 36,9 Sie werden satt von den reichen Gütern deines Hauses, und du tränkst sie mit Wonne wie mit einem Strom. 36,10 Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht. Paulus war kein Idealist, er besass auch nicht übermenschliche Kräfte, dass er von sich aus sagen konnte: »Ich habe gelernt, mir genügen zu lassen, wir mirs auch geht. Ich kann niedrig sein und kann hoch sein. Mir ist alles vertraut: beides, satt sein und hungern, im Überfluss leben und Mangel leiden.« Das Geheimnis seiner Zufriedenheit lag nicht in ihm selber. Wenn er sagt: »Ich kann ... ich kann ...«, ergänzt er diese Worte mit dem Hinweis auf Christus. Er war es, der ihn dazu befähigte. »Ich kann alles durch den, der mich stark macht, Christus.« »Nur wer mit Paulus seine Kraft aus dieser Quelle schöpft, der geht durch Ehre und Schande, durch Armut und Reichtum, durch Fülle und Entbehrung frei hindurch« (H. Lamparter). Bis wir zur echten Zufriedenheit gelangen, geht auch bei uns Christen ein langer Lernprozess voraus. Wie schnell macht sich Unzufriedenheit breit, wenn man sich übervorteilt oder nicht genügend beachtet fühlt, wenn man sich mit anderen vergleicht, die es äusserlich scheinbar leichter und besser haben. Paulus hat gelernt. Zufriedenheit ist lernbar! Mit Jesus kann man sie lernen. Wem Jesus wichtig geworden ist, dem wird vieles andere unwichtig. Denn die Liebe unseres Herrn Jesus macht andere Mängel unbedeutend. Vor allem ändern sich die Prioritäten, wie Paulus es ausdrückt: »Was mir Gewinn war, habe ich um Christi willen für Schaden geachtet. Ja, ich erachte alles für Schaden gegenüber der überschwänglichen Erkenntnis von Jesus Christus, meinem Herrn. Um seinetwillen ist mir das alles ein Schaden geworden, und ich erachte es für Dreck, damit ich Christus gewinne« (Phil. 3,7.8; lies Joh. 6,68.69; 10,11; Ps. 16,2.5.6; 73,25.26).
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