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nächsten Text: Wenn ich schwach bin, dann bin ich stark vorherigen Text: Der Lernprozess der Zufriedenheit II Archiv Datum: Donnerstag, 01.05.2003 Bibelstelle: Philipper 4,11; Klagelieder 3,21-26 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Einbruch in den Herrschaftsbereich Satans Philipperbrief 4,11 Ich sage das nicht, weil ich Mangel leide; denn ich habe gelernt, mir genügen zu lassen, wie's mir auch geht. Klagelieder 21 Aber eine Hoffnung bleibt mir noch, an ihr halte ich fest: 22 Die Güte des Herrn hat kein Ende, sein Erbarmen hört niemals auf, 23 es ist jeden Morgen neu! groß ist deine Treue, o Herr! 24 Darum sage ich: Herr, ich brauche nur dich! Auf dich will ich hoffen. 25 Denn der Herr ist gut zu dem, der ihm vertraut und ihn von ganzem Herzen sucht. 26 Darum ist es das beste, geduldig zu sein und auf die Hilfe des Herrn zu warten. »Ich habe gelernt!« Jim Fraser wurde als Missionar in die Grenzprovinz Yünnan im Westen Chinas ausgesandt. Er arbeitete hart und intensiv an der fremdartigen Sprache, um möglichst bald das Evangelium weitersagen zu können. Doch das Einerlei des Sprachstudiums, die Ernüchterung im Blick darauf, was er sich vorgestellt hatte, und die Einsamkeit durch die Sprachbarriere brachten ihn in eine Krise. Er schrieb in jener Zeit: »Ich habe nachdrücklich zu lernen, dass es nicht entscheidend ist, was wir gerade jetzt zu tun haben. Solange Gott uns eine Arbeit tun heisst, ist die Treue entscheidend. Ist es nicht Gottes Wille, dass ich die Zeit des Sprachstudiums durchstehe? Warum dann das Stöhnen über die knappe Zeit zur persönlichen Lektüre? Obgleich es zum Natürlichsten von der Welt gehört, so zu denken, meine ich, dass Gott seine Kinder davon frei machen möchte. Der Apostel Paulus schreibt, er habe gelernt, zufrieden zu sein in der jeweils gegebenen Lage. Seine Ausdrucksweise sagt, dass er durch Übung zu dieser Haltung kam. Es wird bei uns nicht anders sein. Von Natur aus neigen wir dazu, immer nach etwas anderem Ausschau zu halten, das in der Zukunft liegt. Doch die Nachfolge besteht im Heute!« (Lies Phil.2,13.14; 2.Kor.3,3. 4.10.) Die Entschlossenheit, mit der Jim Fraser seinen Weg ging, trug reiche Frucht, als ihn grosse Aufgaben forderten. Doch Anfechtungen und offene Fragen begleiteten ihn und raubten ihm den Schlaf in der Nacht, bis ihm ein Licht aufging: »Alles Zeugnis für Jesus Christus ist Einbruch in den Herrschaftsbereich Satans. Das bedeutet immer Kampf ...« Während der trübseligen Regentage, die seine Stimmung drückten, bekam Jim Fraser Post aus der Heimat. Der Inhalt zerriss gleichsam die Nebelwand, die seinen Blick getrübt hatte. Was er gewusst hatte, ergriff er neu im Glauben als Realität: »Satan ist grundsätzlich ein besiegter Feind!« (Lies 1. Kor. 15,55.57; Kol. 2,15; 1. Joh. 3,8.)
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