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nächsten Text: Ein Tag der Veränderung vorherigen Text: Einbruch in den Herrschaftsbereich Satans Archiv Datum: Freitag, 02.05.2003 Bibelstelle: Philipper 4,10-12; 2.Korinther 12,7-10 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Wenn ich schwach bin, dann bin ich stark Philipperbrief 4,10 Ich bin aber hoch erfreut in dem Herrn, daß ihr wieder eifrig geworden seid, für mich zu sorgen; ihr wart zwar immer darauf bedacht, aber die Zeit hat's nicht zugelassen. 4,11 Ich sage das nicht, weil ich Mangel leide; denn ich habe gelernt, mir genügen zu lassen, wie's mir auch geht. 4,12 Ich kann niedrig sein und kann hoch sein; mir ist alles und jedes vertraut: beides, satt sein und hungern, beides, Überfluß haben und Mangel leiden; 2.Korintherbrief 12,7 Gott selbst hat dafür gesorgt, daß ich mir auf diese unbeschreiblichen Offenbarungen nichts einbilde. Deshalb läßt er mich unter einer Krankheit leiden, die mir schwer zu schaffen macht. Es ist, als ob ein Engel des Satans mir ins Gesicht schlägt, damit ich nicht überheblich werde. 12,8 Dreimal schon habe ich Gott angefleht, daß er mich davon befreit. 12,9 Aber er hat zu mir gesagt: "Verlaß dich ganz auf meine Gnade. Denn gerade wenn du schwach bist, kann sich meine Kraft an dir besonders zeigen." Darum will ich vor allem auf meine Leiden und meine Schwäche stolz sein. Dann nämlich wirkt die Kraft Christi an mir. 12,10 Und so trage ich alles, was Christus mir auferlegt hat: alle Mißhandlungen und Entbehrungen, alle Verfolgungen und Ängste. Denn ich weiß: Gerade wenn ich schwach bin, bin ich stark durch Christus. »Ich habe gelernt!« Hinter diesen drei Worten verbirgt sich mancher Kampf, den Paulus durchlebte. Nicht jede Schwachheit und Not konnte er ohne inneren Kampf übernehmen. Er bat Jesus inständig, ihm doch den »Pfahl im Fleisch« wegzunehmen. Der Apostel sah darin ein Hindernis, die ihm anvertrauten Aufgaben gut ausführen zu können. Trotz seines wiederholten Hilferufs hatte der Herr nur eine Antwort für ihn: »Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig!« Vielleicht müssen auch wir feststellen: »Mit unserer Macht mit unserer Kraft ist nichts getan, wir sind gar bald verloren!« Wir brauchen eine Kraft, die nicht aus uns selbst kommt, eine nie versiegende Kraft, die uns durch unsere Tage trägt. Von Jesus berichtet der Evangelist Markus: »Am Morgen, noch vor Tage, stand er auf und ging hinaus an eine einsame Stätte und betete.« Im Gespräch mit dem Vater empfing Jesus die Kraft für den vor ihm liegenden Tag. (Lies Mark.1,35; Matth.14,23; 26,36; Luk. 5,16.) Von Joseph Haydn wird berichtet, dass er sich einmal in einer Gesellschaft hervorragender Musiker befand. Man unterhielt sich über die besten Mittel, wie die innere Kraft wieder aufzufrischen sei, nachdem sie sich durch anhaltendes Arbeiten erschöpft hatte. Der eine empfahl dies, der andere jenes. Haydn schwieg. Als man ihn fragte, was für ein Mittel er habe, um bei seinen zahlreichen Aufgaben frisch zu bleiben, antwortete er: »Ich ziehe mich zum Gebet zurück, wenn ich mich müde fühle. Dieses Mittel hat noch nie seine belebende Wirkung auf mich verfehlt.« Ob wir hier Neues zu lernen haben? Auch unsere Kraft wächst aus der Stille! (Lies Jes.30,15; Ps.37,7a; 62,2.)
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