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07.05. Nur wer sich im Kleinen bewährt bekommt große Aufträge von Gott

06.05. Hanna – ein Vorbild in der Fürbitte für ihren Sohn

05.05. Der Ort täglicher Bewährung

04.05. Eine Zeit der Freude

03.05. Ein Tag der Veränderung

02.05. Wenn ich schwach bin, dann bin ich stark
 
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Datum: Montag, 05.05.2003
Bibelstelle: 1. Samuel 2,11; Johannes 12,26
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Der Ort täglicher Bewährung



1.Samuel 2,11

11 Und Elkana ging heim nach Rama in sein Haus; der Knabe aber war des HERRN Diener vor dem Priester Eli.



Johannes-Evangelium

12,26 Wer mir dienen will, der folge mir nach; und wo ich bin, da soll mein Diener auch sein. Und wer mir dienen wird, den wird mein Vater ehren.



Die Eltern Samuels kehrten in ihren Heimatort Rama zurück. »Der Junge aber diente dem Herrn vor Eli.« Auch ein Abschiedstag kann ein Tag mit Gott sein, wenn wir den anderen unter dem Schutz des Allmächtigen wissen. »Geh unter der Gnade, geh mit Gottes Segen, . . . hör auf Gottes Worte, bleib in seiner Nähe, ob du wachst oder ruhst« (M. Siebald). Für Samuel war es jetzt ganz wichtig, in der Nähe Gottes zu bleiben. Sein Platz war in Silo, im Heiligtum der Stiftshütte. Dort, wo einst seine Mutter ihr Herz vor dem Herrn ausgeschüttet und sich einen Sohn erbeten hatte, befand sich nun sein Dienstort. Hier begann er seine »Levitenlehre«, denn sein Vater Elkana gehörte zu den Nachkommen Levis (1.Chron. 6,1-12). Die Leviten waren dazu bestimmt, alle die Arbeiten zu verrichten, die mit der Stiftshütte und später mit dem Tempel zu tun hatten (4. Mose 1,48-51). Samuel diente dem Herrn und lernte vom Priester Eli. Dienstbereit nahm der Junge den ihm zugewiesenen Platz ein. – Wie nehmen wir unsere Plätze im Leben ein, vor allem solche, die wir uns nicht selbst wählen konnten, die uns zugewiesen wurden: im Beruf, in Familie und Gemeinde, in der Gesellschaft? Manch einer kann sich mit seinem Platz, an dem er leben muss, nicht abfinden und ist höchst unzufrieden und gereizt. Vielen fällt es schwer, sich unterzuordnen. (Lies Eph. 5,21; 1. Petr. 2,13.18.) Sie lehnen sich – verdeckt oder offenkundig – gegen eine übergeordnete Person auf. Doch es gibt Hilfe. Wir dürfen aufschauen zu dem, der über allen Menschen, über allen Verhältnissen und Umständen steht. Ihm können wir sagen, was uns schwer fällt. Er schenkt uns die Kraft, dass wir ihm auch an einem zugewiesenen oder ungeliebten Platz vertrauen. So kann sich unser Glaube bewähren. (Lies 2. Mose 33,21; Matth. 11,28-30; Röm. 8,28).





 

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