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10.05. Der HERR zieht ins Vertrauen, die IHN fürchten

09.05. Rede HERR, denn Dein Knecht hört

08.05. Gott will mit jedem Menschen ins Gespräch kommen

07.05. Nur wer sich im Kleinen bewährt bekommt große Aufträge von Gott

06.05. Hanna – ein Vorbild in der Fürbitte für ihren Sohn

05.05. Der Ort täglicher Bewährung

04.05. Eine Zeit der Freude

03.05. Ein Tag der Veränderung
 
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Datum: Dienstag, 06.05.2003
Bibelstelle: 1.Samuel 2,12-17; 5. Mose 6,4-9
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Hanna – ein Vorbild in der Fürbitte für ihren Sohn



1.Samuel 2,12-17

12 Aber die Söhne Elis waren ruchlose Männer; die fragten nichts nach dem HERRN 13 noch danach, was dem Priester zustände vom Volk. Wenn jemand ein Opfer bringen wollte, so kam des Priesters Diener, wenn das Fleisch kochte, und hatte eine Gabel mit drei Zacken in seiner Hand 14 und stieß in den Tiegel oder Kessel oder Pfanne oder Topf, und was er mit der Gabel hervorzog, das nahm der Priester für sich. So taten sie allen in Israel, die dorthin kamen nach Silo. 15 Desgleichen, ehe sie das Fett in Rauch aufgehen ließen, kam des Priesters Diener und sprach zu dem, der das Opfer brachte: Gib mir Fleisch für den Priester zum Braten, denn er will nicht gekochtes Fleisch von dir nehmen, sondern rohes. 16 Wenn dann jemand zu ihm sagte: Lass erst das Fett in Rauch aufgehen und nimm dann, was dein Herz begehrt, so sprach er zu ihm: Du sollst mir's jetzt geben; wenn nicht, so nehme ich's mit Gewalt. 17 So war die Sünde der Männer sehr groß vor dem HERRN; denn sie verachteten das Opfer des HERRN.



5.Mose

6,4 Höre, Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR allein.

6,5 Und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft.

6,6 Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du zu Herzen nehmen

6,7 und sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Hause sitzt oder unterwegs bist, wenn du dich niederlegst oder aufstehst.

6,8 Und du sollst sie binden zum Zeichen auf deine Hand, und sie sollen dir ein Merkzeichen zwischen deinen Augen sein,

6,9 und du sollst sie schreiben auf die Pfosten deines Hauses und an die Tore.



Samuels neues Zuhause war nun das Heiligtum in der Stiftshütte. Er schlief sogar dort, denn er musste den siebenarmigen Leuchter überwachen, damit seine Lichter nicht verlöschten (2.Mose 27,20.21). Dennoch waren die äusseren Umstände, unter denen er diente und lernte, alles andere als ideal. Schuld daran waren die Söhne des Priesters Eli, Hofni und Pinhas. Zwar »dienten« auch sie als Priester, fragten aber »nichts nach dem Herrn«. Samuel musste mit ansehen, wie sie den Opferdienst rücksichtslos zu ihrem eigenen Vorteil missbrauchten. Das Darbringen der Opfer sollte eigentlich Ausdruck der Anbetung Gottes und der stellvertretenden Sühnung für die Sünden des Volkes sein. Aber die Söhne Elis und deren Helfer »verachteten das Opfer des Herrn«. Wie sollte da aus dem heranwachsenden Samuel ein Diener Gottes werden, der den Herrn liebte und seine Gebote achtete? Die Frage in unseren Herzen klingt ähnlich: Wie schützen wir uns und unsere Kinder vor den unzähligen negativen Einflüssen? Was hatte Hanna für ihren Sohn getan, dass er in einer vergifteten Atmosphäre »ein Diener vor dem Herrn« sein konnte (V.18)? Als ernsthafte Beterin wird sie ihn immer wieder ganz bewusst der bewahrenden Hand Gottes anvertraut haben (vgl. Kap. 1, 28). Sie wird darauf vertraut haben, dass sich die grossen Taten Gottes, von denen sie ihrem Sohn so oft erzählt hatte, tief in sein Herz eingeprägt hatten (5.Mose 6, 5-7). Samuel genoss als Kleinkind die umfassende Geborgenheit und Liebe seiner Mutter. Erst im Alter von drei oder fünf Jahren, so lange stillten damals die Mütter ihre Kinder, brachte sie ihn zu Eli (Kap. 1,22). In den folgenden Jahren begleitete sie ihn unaufdringlich, indem sie ihn jedes Jahr einmal besuchte und ihm ein neues Oberkleid brachte (Kap. 2, 19). Wie viele Gebete mögen ihre Näharbeiten begleitet haben! Das Lob- und Danklied der Hanna in Kapitel 2 offenbart ihr tiefes Vertrauen, das sie zu Gott und seiner rettenden Macht hatte. (Lies Ps.131,2; Spr.31,1; Jes.66,13a.)





 

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