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11.05. Gott kennt den Weg Seiner Kinder, aber der Gottlosen Weg vergeht

10.05. Der HERR zieht ins Vertrauen, die IHN fürchten

09.05. Rede HERR, denn Dein Knecht hört

08.05. Gott will mit jedem Menschen ins Gespräch kommen

07.05. Nur wer sich im Kleinen bewährt bekommt große Aufträge von Gott

06.05. Hanna – ein Vorbild in der Fürbitte für ihren Sohn

05.05. Der Ort täglicher Bewährung

04.05. Eine Zeit der Freude
 
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Datum: Mittwoch, 07.05.2003
Bibelstelle: 1.Samuel 2,18-36; Lukas 2,52; 2.Thessalonicher 1,3
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Nur wer sich im Kleinen bewährt bekommt große Aufträge von Gott



1.Samuel 2,18-36

18 Samuel aber war ein Diener vor dem HERRN, und der Knabe war umgürtet mit einem leinenen Priesterschurz. 19 Dazu machte ihm seine Mutter ein kleines Oberkleid und brachte es ihm Jahr für Jahr, wenn sie mit ihrem Mann hinaufging, um das jährliche Opfer darzubringen. 20 Und Eli segnete Elkana und seine Frau und sprach: Der HERR gebe dir Kinder von dieser Frau anstelle des Erbetenen, den sie vom HERRN erbeten hat. Und sie gingen zurück an ihren Ort. 21 Und der HERR suchte Hanna heim, dass sie schwanger ward, und sie gebar noch drei Söhne und zwei Töchter. Aber der Knabe Samuel wuchs auf bei dem HERRN. 22 Eli aber war sehr alt geworden. Wenn er nun alles erfuhr, was seine Söhne ganz Israel antaten und dass sie bei den Frauen schliefen, die vor der Tür der Stiftshütte dienten, 23 sprach er zu ihnen: Warum tut ihr solche bösen Dinge, von denen ich höre im ganzen Volk? 24 Nicht doch, meine Söhne! Das ist kein gutes Gerücht, von dem ich reden höre in des HERRN Volk. 25 Wenn jemand gegen einen Menschen sündigt, so kann es Gott entscheiden. Wenn aber jemand gegen den HERRN sündigt, wer soll es dann für ihn entscheiden? Aber sie gehorchten der Stimme ihres Vaters nicht; denn der HERR war willens, sie zu töten. 26 Aber der Knabe Samuel nahm immer mehr zu an Alter und Gunst bei dem HERRN und bei den Menschen. 27 Es kam aber ein Mann Gottes zu Eli und sprach zu ihm: So spricht der HERR: Ich habe mich offenbart dem Hause deines Vaters, als die Israeliten noch in Ägypten dem Hause des Pharao gehörten, 28 und hab's mir erwählt aus allen Stämmen Israels zum Priestertum, um auf meinem Altar zu opfern und Räucherwerk zu verbrennen und den Priesterschurz vor mir zu tragen, und ich habe dem Hause deines Vaters alle Feueropfer Israels gegeben. 29 Warum tretet ihr denn mit Füßen meine Schlachtopfer und Speisopfer, die ich für meine Wohnung geboten habe? Und du ehrst deine Söhne mehr als mich, dass ihr euch mästet von dem Besten aller Opfer meines Volkes Israel. 30 Darum spricht der HERR, der Gott Israels: Ich hatte gesagt, dein Haus und deines Vaters Haus sollten immerdar vor mir einhergehen. Aber nun spricht der HERR: Das sei ferne von mir! Sondern wer mich ehrt, den will ich auch ehren; wer aber mich verachtet, der soll wieder verachtet werden. 31 Siehe, es wird die Zeit kommen, dass ich deinen Arm und den Arm des Hauses deines Vaters abhauen will, dass es keinen Alten geben wird in deinem Hause 32 und dass du deinen Widersacher im Heiligtum sehen wirst bei allem Guten, das Israel geschehen wird, und es wird niemand alt werden in deines Vaters Hause immerdar. 33 Doch nicht einen jeden will ich dir von meinem Altar ausrotten, dass nicht deine Augen verschmachten und deine Seele sich gräme. Aber der größte Teil deines Hauses soll sterben, wenn sie Männer geworden sind. 34 Und das soll dir ein Zeichen sein, das über deine beiden Söhne, Hofni und Pinhas, kommen wird; an "einem" Tag werden sie beide sterben. 35 Ich aber will mir einen treuen Priester erwecken, der wird tun, wie es meinem Herzen und meiner Seele gefällt. Dem will ich ein beständiges Haus bauen, dass er vor meinem Gesalbten immerdar einhergehe. 36 Und wer übrig ist von deinem Hause, der wird kommen und vor jenem niederfallen um ein Silberstück oder eine Scheibe Brot und wird sagen: Lass mich doch Anteil haben am Priesteramt, dass ich einen Bissen Brot zu essen habe.



Lukas-Evangelium

2,52 Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen.



2.Thessalonicherbrief

1,3 Wir müssen Gott allezeit für euch danken, liebe Brüder, wie sich's gebührt. Denn euer Glaube wächst sehr, und eure gegenseitige Liebe nimmt zu bei euch allen.



Samuel hatte in Silo schlechte Vorbilder. Während die Söhne Elis die Besucher von Silo schamlos ausnutzten, wuchs dicht neben ihnen in aller Stille ein Junge auf, an dem Gott sein Wohlgefallen haben konnte. Samuel sollte einmal dem Volk Israel als Priester, Prophet und Richter dienen. Der Gegensatz zu den Söhnen Elis war krass. Die Ermahnungen des alten Vaters kamen nicht in den Herzen der Söhne an. Eli konnte sich nicht durchsetzen, und die Söhne hörten nicht auf ihren Vater und sündigten frech weiter. Sie, die als Priester eingesetzt worden waren, verachteten das Opfergebot Gottes (3.Mose 7), indem sie voller Gier zuerst an sich dachten, Gott selber aber und sein Angebot der Vergebung unter »ferner liefen« platzierten. Wer aber würde dann einmal für sie im Gericht Gottes eintreten? (Kap. 2, 25; lies Hebr. 10, 26-29). »Aber der Knabe Samuel nahm immer mehr zu an Alter und Gunst bei dem Herrn und bei den Menschen. « Still ging er Tag für Tag und Schritt für Schritt den Weg der Bewährung in seinem Dienst. Er wurde nicht einfach und automatisch über alle Schwierigkeiten hinweg getragen. Mit dem täglichen Gehorsam in den kleinen Dingen des Alltags trug er dazu bei, dass er in dem unguten Milieu bewahrt blieb. Diesen Gehorsam lernte er von klein auf – bei seiner Mutter und beim Priester Eli. Viele Jahre später sollte es vom Priester aller Priester, von Jesus, heissen: »Er lernte, obwohl er Gottes Sohn war, an dem, was er litt, Gehorsam.« (Lies Hebr.5,7-10.) Es geht dabei nicht um ein »blindes« Gehorchen. Jesus folgte seinem Vater in allen Dingen, weil er ihn kannte und liebte und ihm völlig vertraute. Seinen Jüngern sagte der Herr: »Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt.« »Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete« (Joh.14,21; 15,14).





 

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