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nächsten Text: Gott kennt den Weg Seiner Kinder, aber der Gottlosen Weg vergeht vorherigen Text: Rede HERR, denn Dein Knecht hört Archiv Datum: Samstag, 10.05.2003 Bibelstelle: 1.Samuel 3,11-18; Amos 3,7; 1.Mose 18,17 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Der HERR zieht ins Vertrauen, die IHN fürchten 1.Samuel 3,11-18 11 Und der HERR sprach zu Samuel: Siehe, ich werde etwas tun in Israel, wovon jedem, der es hören wird, beide Ohren gellen werden. 12 An dem Tage will ich über Eli kommen lassen, was ich gegen sein Haus geredet habe; ich will es anfangen und vollenden. 13 Denn ich hab's ihm angesagt, dass ich sein Haus für immer richten will um der Schuld willen, dass er wusste, wie sich seine Söhne schändlich verhielten, und ihnen nicht gewehrt hat. 14 Darum habe ich dem Hause Eli geschworen, dass die Schuld des Hauses Eli nicht gesühnt werden solle, weder mit Schlachtopfern noch mit Speisopfern immerdar. 15 Und Samuel lag bis an den Morgen und tat dann die Türen auf am Hause des HERRN. Samuel aber fürchtete sich, Eli anzusagen, was ihm offenbart worden war. 16 Da rief ihn Eli und sprach: Samuel, mein Sohn! Er antwortete: Siehe, hier bin ich! 17 Er sprach: Was war das für ein Wort, das er dir gesagt hat? Verschweige mir nichts. Gott tue dir dies und das, wenn du mir etwas verschweigst von all den Worten, die er dir gesagt hat. 18 Da sagte ihm Samuel alles und verschwieg ihm nichts. Er aber sprach: Es ist der HERR; er tue, was ihm wohlgefällt. Amos 3,7 Gott der HERR tut nichts, er offenbare denn seinen Ratschluss den Propheten, seinen Knechten. 1.Mose 18,17 "Soll ich wirklich vor Abraham verbergen, was ich mit Sodom und Gomorra vorhabe?" dachte der Herr. »Und der Herr sprach zu Samuel . . . « Der junge Diener am Heiligtum in Silo war jahrelang unter schwierigen Umständen im Kleinen treu gewesen. Jetzt übertrug Gott ihm eine grosse Verantwortung. »Der Herr zieht ins Vertrauen, die ihn fürchten« (Ps. 25, 14a). Es war eine äusserst schwerwiegende und harte Rede Gottes, die Samuel zu hören bekam. Mit aller Wucht steht hier Gottes Heiligkeit im Zentrum. Gott ist nicht nur in seiner Liebe, in seinem Trost und seiner Güte ernst zu nehmen, sondern auch in seiner Rechtsprechung und Gerichtsbarkeit. Der Priester Eli wusste darum. Er hätte das sündige Treiben seiner Söhne aus dem Haus Gottes gewiss verbannen müssen. Aber Wissen und Tun klaffen hier erschreckend weit auseinander. Nun sollten er und seine Söhne erleben, dass sie unter dem Fluch der Sünde sterben müssen. Denn sie hatten dreist und frech das Herzstück des Opferdienstes, die stellvertretende Sühne der Schuld und die Vergebung der Sünden, mit Füssen getreten. Es wird einen Schrecken ohne Ende geben für Menschen, die das Versöhnungsangebot Gottes verachten. So ernst nimmt Gott seine Menschen: Er ruft sie persönlich und liebevoll beim Namen und warnt zugleich eindringlich vor der zerstörerischen Gewalt der Sünde. Wir brauchen beides das ermutigende und das ermahnende Reden Gottes, Trost und Zurechtweisungen, Zuspruch und Korrektur. Es ist zu unserem Besten, wenn wir bei den Ermahnungen der Bibel nicht gleich weghören oder schnell weiterblättern, sondern darüber nachdenken, ob wir nicht in dieser oder jener Sache umdenken und umkehren müssen. (Lies Matth. 7,21.24.) Eli und seine Söhne damals haben die Opfer verachtet. Achten wir darauf, dass wir das ein für allemal gültige Opfer Jesu am Kreuz ganz ernstnehmen. Wir haben dadurch im Glauben eine bleibende Erlösung zum ewigen Leben und Vergebung all unserer Sünden empfangen. (Lies Eph. 1,7.8; Röm. 6,11-14; 8,1.2; Hebr.12,25-29.)
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