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18.05. Wenn Gott den Anfang macht, wird alles gut

17.05. Gott kämpft für alle, die ihn ernstlich anrufen

16.05. Jesus hat immer Zeit für Seine Kinder

15.05. Sei ganz Sein – oder lass es ganz sein

14.05. Wir können in unserem Leben nur in einer Richtung unterwegs sein

13.05. Religiöse Übungen führen nicht zum Sieg

12.05. Religiöse Übungen bringen keinen Segen

11.05. Gott kennt den Weg Seiner Kinder, aber der Gottlosen Weg vergeht
 
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Archiv



Datum: Mittwoch, 14.05.2003
Bibelstelle: 1.Samuel 7,2-4; Psalm 63,2; Jesaja 26,9
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Wir können in unserem Leben nur in einer Richtung unterwegs sein



1.Samuel 7,2-4

2 Aber von dem Tage an, da die Lade des HERRN zu Kirjat-Jearim blieb, verging eine lange Zeit; es wurden zwanzig Jahre. Dann wandte sich das ganze Haus Israel zum HERRN. 3 Samuel aber sprach zum ganzen Hause Israel: Wenn ihr euch von ganzem Herzen zu dem HERRN bekehren wollt, so tut von euch die fremden Götter und die Astarten und richtet euer Herz zu dem HERRN und dient ihm allein, so wird er euch erretten aus der Hand der Philister. 4 Da taten die Israeliten von sich die Baale und Astarten und dienten dem HERRN allein.



Psalter

63,2 Gott, du bist mein Gott, den ich suche. Es dürstet meine Seele nach dir, mein ganzer Mensch verlangt nach dir aus trockenem, dürrem Land, wo kein Wasser ist.



Jesaja

26,9 Von Herzen verlangt mich nach dir des Nachts, ja, mit meinem Geist suche ich dich am Morgen. Denn wenn deine Gerichte über die Erde gehen, so lernen die Bewohner des Erdkreises Gerechtigkeit.



Das angekündigte Gericht über Eli und seine Söhne war eingetroffen, das Volk ausgeblutet und das Heiligtum beraubt. In Silo war es still geworden. Gottesdienste und Feste wurden nicht mehr gefeiert. Nach sieben Monaten gaben die Philister die Bundeslade an Israel zurück. Sie wurde in einer Ortschaft bei Jerusalem eingelagert (Kap. 5 und 6). Dort blieb sie etwa 100 Jahre lang, bis König David sie nach Jerusalem holen liess (2. Sam. 6,1.2; 1. Chron. 13,6). – Samuel war nach den schweren Ereignissen vermutlich nach Rama, in seinen Heimatort, zurückgekehrt. Zwanzig lange Jahre musste er warten, bis das Volk Israel sich wieder auf seinen Gott besann. Bis dahin bestimmten die Gottheiten Baal und Astarte das tägliche Leben. Baal war hauptsächlich für die Natur und den Donner zuständig, Astarte für die Liebe und den Krieg, und beide zusammen für die Fruchtbarkeit von Land und Leuten. Dieser Götzenkult erlaubte ein ausschweifendes Leben, das die Israeliten in seinen Bann zog. Nun waren sie dessen müde geworden und erkannten, wie sehr ihr Leben von diesem Kult ausgezehrt wurde. »Das ganze Haus Israel wehklagte hinter dem Herrn her. Samuel aber sprach: Wenn ihr mit eurem ganzen Herzen zu dem Herrn umkehren wollt, dann tut die fremden Götter und die Astarot aus eurer Mitte weg!« Umkehren bedeutet, die eingeschlagene Richtung aufzugeben und in die entgegengesetzte Richtung zu gehen. Es ist unmöglich, sich in beide Richtungen zugleich zu bewegen. Manche denken, sie könnten »ein bisschen« umkehren und doch noch etwas von der herkömmlichen Ausrichtung des Lebens mitnehmen. Samuel wusste um die Versuchung und Gefahr, auf diesen Selbstbetrug hereinzufallen. Allein die ganzherzige Hinwendung zu dem lebendigen und wahren Gott und die entschlossene Abkehr von den »Götzen« bewahrt uns vor dem Verderben. Wir können in unserem Leben nur in einer Richtung unterwegs sein. (Lies Matth.7,13.14; Jos.24,23; Jes.44,22; Offb.2,5; Luk.15,7; Apg.14,15.)



 

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