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nächsten Text: Gott kämpft für alle, die ihn ernstlich anrufen vorherigen Text: Sei ganz Sein oder lass es ganz sein Archiv Datum: Freitag, 16.05.2003 Bibelstelle: 1.Samuel 7,6-8; 1. Johannes 2,1.2 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Jesus hat immer Zeit für Seine Kinder 1.Samuel 7 6 Und sie kamen zusammen in Mizpa und schöpften Wasser und gossen es aus vor dem HERRN und fasteten an demselben Tage und sprachen dort: Wir haben an dem HERRN gesündigt. So richtete Samuel die Israeliten zu Mizpa. 7 Als aber die Philister hörten, dass die Israeliten zusammengekommen waren in Mizpa, zogen die Fürsten der Philister hinauf gegen Israel. Und die Israeliten hörten es und fürchteten sich vor den Philistern. 8 Und sie sprachen zu Samuel: Lass nicht ab, für uns zu schreien zu dem HERRN, unserm Gott, dass er uns helfe aus der Hand der Philister. 1.Johannesbrief 2,1-2 1 Meine geliebten Kinder, ich schreibe euch, damit ihr nicht länger sündigt. Sollte aber doch einer Schuld auf sich laden, dann haben wir einen, der selbst ohne jede Sünde ist und beim Vater für uns Sünder eintritt: Jesus Christus. 2 Denn Christus hat unsere Sünden, ja die Sünden der ganzen Welt auf sich genommen; er hat sie gesühnt. Das Volk Israel versammelte sich in Mizpa, einem Ort auf den Höhen der Berge Samarias. Dort wollte Samuel das Volk vor Gott vertreten und für sie bitten (V. 5; vgl. 2.Mose 32,11-14). Es wurde ein Tag des Gebets. Sie fasteten und bekannten ihre Vergehen: »Wir haben an dem Herrn gesündigt.« Sie standen im Licht Gottes und schütteten ihr Herz vor ihm aus. Es ist entlastend und befreiend, dass wir im Gebet durch Jesus Christus vor Gottes Thron kommen können. Es macht uns innerlich frei, wenn wir erkennen, dass er alles über uns weiss. Vor ihm können wir uns zeigen, wie wir wirklich sind und bei ihm ausschütten, abladen und abgeben, was nicht zu ihm passt. Er wird uns alles abnehmen und uns statt dessen mit seiner Kraft füllen, damit wir seinen Weg mutig weitergehen können. (Lies Ps.34,19; Eph.3,14-16.) »Als aber die Philister hörten, dass die Söhne Israel sich in Mizpa versammelt hatten . . . « riefen sie sofort ihre Streitkräfte zusammen. Ein Israel, das sich einig war und seinem Gott gehorchte, war auch ein starkes Israel. Und doch fürchtete sich das Volk vor dem Feind. Kaum hatte es sein Leben mit Gott in Ordnung gebracht, standen schon die Feinde vor der Tür, bereit, alles wieder zunichte zu machen. Was sollten die Israeliten nun tun? Diesmal trafen sie die richtige Entscheidung: »Lass nicht ab, für uns zu schreien zu dem Herrn, unserem Gott, dass er uns helfe aus der Hand der Philister« (vgl. Kap. 4, 3). Sie liefen zu Samuel und nahmen ihn als Priester in Anspruch. Manchmal ist es besonders hilfreich, wenn wir andere um Gebetsunterstützung bitten, wohl wissend, dass all unser Beten von der Fürsprache unseres grossen Hohenpriesters lebt. Jesus tritt beständig für uns ein. Zu ihm dürfen wir jederzeit kommen. Bei ihm werden wir nie hören: »Keine Zeit. Bin gerade beschäftigt. Nein danke. Lieber morgen . . . « Jesus hat immer Zeit für uns. An ihn dürfen wir uns halten. (Lies Hebr.4,14-16; 7, 24-27.)
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