|
Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V. | |||||||||
|
nächsten Text: Wenn Gott den Anfang macht, wird alles gut vorherigen Text: Jesus hat immer Zeit für Seine Kinder Archiv Datum: Samstag, 17.05.2003 Bibelstelle: 1.Samuel 7,9-14; 5.Mose 4,34.35 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Gott kämpft für alle, die ihn ernstlich anrufen 1.Samuel 7,9-14 9 Samuel nahm ein Milchlamm und opferte dem HERRN ein Brandopfer - als Ganzopfer - und schrie zum HERRN für Israel und der HERR erhörte ihn. 10 Und während Samuel das Brandopfer opferte, kamen die Philister heran zum Kampf gegen Israel. Aber der HERR ließ donnern mit großem Schall über die Philister am selben Tage und schreckte sie, dass sie vor Israel geschlagen wurden. 11 Da zogen die Männer Israels aus von Mizpa und jagten den Philistern nach und schlugen sie bis unterhalb von Bet-Kar. 12 Da nahm Samuel einen Stein und stellte ihn auf zwischen Mizpa und Schen und nannte ihn »Eben-Eser« und sprach: Bis hierher hat uns der HERR geholfen. 13 So wurden die Philister gedemütigt und kamen nicht mehr in das Gebiet Israels. Und die Hand des HERRN lag schwer auf den Philistern, solange Samuel lebte. 14 Auch eroberte Israel die Städte zurück, die die Philister ihnen genommen hatten, von Ekron bis Gat samt ihrem Gebiet; die errettete Israel aus der Hand der Philister. Und Israel hatte Frieden mit den Amoritern. 5.Mose 4,34 Oder ob je ein Gott versucht hat, hinzugehen und sich ein Volk mitten aus einem Volk herauszuholen durch Machtproben, durch Zeichen, durch Wunder, durch Krieg und durch seine mächtige Hand und durch seinen ausgereckten Arm und durch große Schrecken, wie das alles der HERR, euer Gott, für euch getan hat in Ägypten vor deinen Augen? 4,35 Du aber hast's gesehen, auf daß du wissest, daß der HERR allein Gott ist und sonst keiner. »Und Samuel . . . opferte dem Herrn. . . und schrie zum Herrn für Israel, und der Herr erhörte ihn.« Zwanzig Jahre musste Samuel auf diesen Tag warten. Sicher hat er jeden Tag in dieser langen Wartezeit mit seinem Herrn durchlebt und auf diesen Tag der Umkehr Israels gehofft. Nun stand er am Altar, opferte das Lamm und betete für das bedrängte Volk, denn die Philister standen schon zum Krieg bereit. Die Not war sehr gross, aber Gott ist grösser. (Lies Ps.96, 1-6; 95,3; 135,5.6; 145,3.) Samuel kämpfte im Gebet, indem er alle Hoffnung auf den Herrn setzte. Die Israeliten waren auf einen Krieg nicht vorbereitet. Die Feinde hätten keinen besseren Augenblick des Angriffs wählen können. Aber Gott erhörte das Gebet Samuels. Der Herr setzte seine Kraft und Vollmacht für sein Volk ein, wie er es schon oft getan und sie gerettet hatte. Diesmal liess er es lautstark donnern. (Lies Ps. 77, 14-19.) Das kommt uns vielleicht seltsam vor. Erinnern wir uns: Baal, den Israel vorher verehrt hatte, war auch der Gott des Donners. Nun machte der Herr im Himmel offenbar, wer wirklich Macht über den Donner und die Naturgewalten hat. Es donnerte so schrecklich, dass die Philister panikartig die Flucht ergriffen. Mit dieser »Schützenhilfe« vom Himmel konnten die Israeliten ihre Feinde leicht vertreiben. Gott kämpft für alle, die ihn ernstlich anrufen, die zu ihm umgekehrt sind und darum wissen, dass über ihm keiner ist, der mächtiger wäre. (Lies 1.Chron. 29,10.11; Ps. 27,1-3; 28,7; 40,2-6; 54,3-6; 116,1-9.) Nach diesem wunderbaren Sieg begann für Samuel die eigentliche Tätigkeit als Richter, Priester und Prophet. Von Rama aus zog er durch das Land und lehrte das Volk (Kap. 7,15-17). Jeder Tag, ob zu Hause oder unterwegs, war für ihn ein Tag mit Gott.
| |||||||||
|
| ||||||||||