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Datum: Sonntag, 18.05.2003
Bibelstelle: Markus 1,1; 1. Mose 1,1-4a
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Wenn Gott den Anfang macht, wird alles gut



Markus-Evangelium

1,1 Dies ist der Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes.



1.Mose 1

1 Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.

2 Noch war die Erde leer und ohne Leben, von Wassermassen bedeckt. Finsternis herrschte, aber über dem Wasser schwebte der Geist Gottes.

3 Da sprach Gott: "Licht soll entstehen!", und es wurde hell.

4 Gott sah, daß es gut war.



Wie zu Beginn der Welt-Schöpfung Gott alles Leben ins Dasein rief und den Anfang der Menschheitsgeschichte machte, so begann mit der Sendung Jesu ein völlig neues Kapitel der Weltgeschichte. Dieser Anfang hat eine sichtbare und eine unsichtbare Seite. Für unser menschliches Auge erkennbar, liegt der »Anfang des Evangeliums« in der Weihnachtsgeschichte, die Markus nicht ausführt – anders als die Evangelisten Matthäus (1, 18ff) und Lukas (2, 1ff). Der unsichtbare und doch reale Anfang des einmalig Neuen liegt in Gott selbst. Schon »vor Grundlegung der Welt«, bevor Gott die Welt erschuf, hat er voll Zuneigung und Liebe an uns gedacht und uns in seinem Sohn Jesus Christus auserwählt, »dass wir heilig und untadelig vor ihm sein sollten; in seiner Liebe hat er uns dazu vorherbestimmt, seine Kinder zu sein durch Jesus Christus nach dem Wohlgefallen seines Willens, zum Lob seiner herrlichen Gnade, mit der er uns begnadet hat in dem Geliebten. In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden, nach dem Reichtum seiner Gnade« (Eph. 1,4-7). Das ist der glücklichste Anfang, wenn Jesus in ein Menschenleben kommt und es neu gestaltet. Nun darf jeder Tag ein Tag mit Jesus sein. Wie hilfreich für uns, wenn wir den neuen Tag, der noch unberührt vor uns liegt, im Gespräch mit unserem Vater im Himmel beginnen (Hiob 1, 5; Ps. 46, 6; 143, 8; Mark. 1,35). Schon am Morgen, vor aller Arbeit und den Forderungen des Tages, dürfen wir den Herrn anbeten und seine Führung erbitten: »Führe mich, o Herr, und leite meinen Gang nach deinem Wort; sei und bleibe du auch heute mein Beschützer und mein Hort. Nirgends als von dir allein kann ich recht bewahret sein« (Heinrich Albert, 1642).







 

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