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nächsten Text: An Jesus Christus vorbei gibt es keine Rettung, kein Heil und keinen Frieden vorherigen Text: Wenn Gott den Anfang macht, wird alles gut Archiv Datum: Montag, 19.05.2003 Bibelstelle: Markus 1,1; Hebräer 12,2 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Mit Jesus bei jeder Aufgabe Markus-Evangelium 1,1 Dies ist der Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes. Hebräerbrief 2,2 Dabei wollen wir nicht nach links oder rechts schauen, sondern allein auf Jesus. Er hat uns gezeigt, wie man diesen Lauf beginnt und als Sieger ans Ziel gelangt. Weil große Freude auf ihn wartete, erduldete Jesus den schmachvollen Tod am Kreuz. Jetzt hat er als Sieger den Platz an der rechten Seite Gottes eingenommen. »Aller Anfang ist schwer.« Davon wissen grosse und kleine Leute, junge und alte Menschen ein Lied zu singen. Dass wir manche Aufgaben und Arbeiten auf die lange Bank schieben, kann mit dem Schwierigkeitsgrad eines Projektes, mit Unsicherheit und Ungewissheit, die einen Anfang erschweren, zusammenhängen. Wie unfassbar schwer es für den Sohn Gottes gewesen sein mochte, zu Beginn der Zeitenwende in unsere kranke, korrupte und kaputte Welt zu kommen und in ihr zu leben, können wir nur erahnen. (Vgl. Phil.2, 6-8; Matth.2,13.16-18; Hebr.2,17.18; 4,15.) Er, der immer schon da war (Spr.8,22-30; Joh.1,1.2; 17,5), der Ewige, macht inmitten einer sterbenden Welt in allem, was Menschen wirklich und wahrhaftig helfen kann, den Anfang. Aber nicht so, dass ers anfängt und dann liegen lässt. Jesus Christus ist Anfänger und Vollender in einer Person. Wenn er einen Anfang macht, liegt darin schon die Kraft zur Weiterführung bis hin zur Vollendung. Das wird übrigens im Urtext darin deutlich, dass der Begriff »Anfang« auch die Bedeutung von »Herrschaft, Macht, Obrigkeit« hat. Jesus, der »Anfänger und Vollender des Glaubens« (Hebr. 12,2), hat alle Macht, »Glaube, Hoffnung, Liebe« in mir anzufangen, zu stärken und zu vollenden. Für meine kleine, bruchstückhafte Lebenswelt ziehe ich die Konsequenz: Überlass dem herrlichen Anfänger in allem den Vortritt. Konkret: Ich fürchte mich vor einer schwierigen Aufgabe. Dann sag ich ihm: »Herr, ich habe Angst. Mach du den Anfang. Gib mir gute Gedanken. Schenke Mut und Vertrauen, die Sache jetzt anzupacken.« Mit Jesus können wir all unseren Lebensbereichen ins Gesicht schauen und immer wieder Glauben wagen. Sollte er, der sein gutes Werk in mir begann, es nicht auch vollenden? (Phil.1,6; vgl. 1.Kor.1,8).
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