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nächsten Text: Unausforschlicher Reichtum vorherigen Text: Mit Jesus bei jeder Aufgabe Archiv Datum: Dienstag, 20.05.2003 Bibelstelle: Markus 1,1; Offenbarung 14,6 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: An Jesus Christus vorbei gibt es keine Rettung, kein Heil und keinen Frieden Markus-Evangelium 1,1 Dies ist der Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes. Offenbarung 14,6 Jetzt sah ich einen Engel mitten durch den Himmel fliegen. Er hatte die Aufgabe, allen Menschen auf der Erde, allen Nationen und Völkern, den Menschen aller Rassen und Sprachen eine ewig gültige Heilsbotschaft zu verkündigen. Jesus Christus, Anfänger und Vollender das ist »Evangelium«, Freudenbotschaft, Jubelruf, Siegesmeldung, Heilsbotschaft, gute Nachricht. Markus setzt den Begriff achtmal ein (1,1.14.15; 8,35; 10,29; 13,10; 14,9; 16,15). Wenn wir diese Verse lesen, wird deutlich, dass Markus mit »Evangelium« zwei Schwerpunkte verbindet: Erstens geht es um die internationale Verkündigung des Evangeliums. Zweitens ist das Evangelium konsequent an die Person Jesu gebunden, wie bereits in Jesaja 52,7 angekündigt. Damit ist von Anfang an und immer wieder gesagt: Der Inhalt des Evangeliums ist eigentlich keine »Sache«, kein »Programm«, kein »Thema«, sondern eine einzigartige Persönlichkeit Jesus Christus, wahrer Gott und wahrer Mensch. Jesus Christus, das Evangelium Gottes in Person, ist sozusagen die »enge Pforte«, das »Nadelöhr« aller sachgemässen, biblisch orientierten Verkündigung. Anders gesagt: An Jesus Christus vorbei gibt es keine Rettung, kein Heil, keinen Frieden (Apg. 4, 12). Über der verzweifelt finsteren Welt der Drohbotschaften, Lügenberichte, Fluchlisten und Unglücksmeldungen lässt Gott die Sonne seines Evangeliums aufgehen. Wie er am Anfang aller Zeit die Schöpfung aus wirrem Chaos durch sein Allmachtswort ins Leben rief, so auch am Anfang der Zeitenwende: Da macht er den neuen Menschen. Da ruft er uns aus Sündennebel und Todesnacht durch sein Evangeliumswort, das Fleisch gewordene Gotteswort (Joh.1,1.2.14), hinein in seine Lebensfülle. »Seht zu, dass euch niemand einfange durch Philosophie und leeren Trug, gegründet auf die Lehre von Menschen und auf die Mächte der Welt und nicht auf Christus. Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig, und an dieser Fülle habt ihr teil in ihm, der das Haupt aller Mächte und Gewalten ist« (Kol.2, 8-10; vgl. Joh.1,16-18).
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