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nächsten Text: Der geöffnete Himmel ermöglicht das Herabkommen des Geistes vorherigen Text: Jesus ist der Sündenträger von Anfang an Archiv Datum: Mittwoch, 28.05.2003 Bibelstelle: Markus 1,10; Matthäus 3,15-17 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Der überirdische Himmel ist eine lebendige Wirklichkeit Markus-Evangelium 1,10 Und alsbald, als er aus dem Wasser stieg, sah er, daß sich der Himmel auftat und der Geist wie eine Taube herabkam auf ihn. Matthäus-Evangelium 3,15 Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Laß es jetzt geschehen! Denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Da ließ er's geschehen. 3,16 Und als Jesus getauft war, stieg er alsbald herauf aus dem Wasser. Und siehe, da tat sich ihm der Himmel auf, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabfahren und über sich kommen. 3,17 Und siehe, eine Stimme vom Himmel herab sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe. Die Übereinstimmung Jesu mit dem Willen Gottes findet höchste Bestätigung. »Gerade da, als Jesus aus dem Wasser heraufstieg«, öffnete sich vor seinen Augen die unsichtbare Welt Gottes. Jesus »sah die Himmel sich teilen und den Geist wie eine Taube auf ihn herabkommen«. Der Himmel, den wir mit unseren Augen wahrnehmen, ist das von Gott geschaffene Firmament. Dieser kosmische Himmelsdom hat wie unsere Erde keinen ewigen Bestand (Matth. 24,35; 2. Petr. 3,12; Offb. 20,11). Denn alles von der Sünde infizierte Dasein ist zum Zusammenbruch verurteilt. Gott aber will uns Menschen vor dem endgültigen Untergang retten. Er hat uns für den »ewigen Himmel« (Ps.20,7), seinen unantastbaren und unübertroffen herrlichen Wohnort, gebucht. Wie ernst Gott es mit unsrer Rettung nimmt, können wir an Jesus ablesen. Er hat die Herrlichkeit des Vaters verlassen, um uns aus der Zerrissenheit nach Hause, in die ewige Heimat, zu bringen (Joh.14, 1-3; Phil.3,20; Jes.33,17). Der offene Himmel über Jesus erinnert an die Berufung Hesekiels zum Propheten, als er die Herrlichkeit des Herrn schaute (Hes. 1,1ff), und an die Berufung des Apostels Petrus zum Heidenmissionar. Auch hier lesen wir von einem geöffneten Himmel (Apg. 10,11ff). Wenn sich nun über Jesus der Himmel Gottes auftut, werden wir an seine Berufung in den öffentlichen Dienst als der Messias Gottes zu denken haben. Hier setzt die frohe Botschaft ein: Der grosse Sehnsuchtsschrei des geschundenen Gottesvolkes, »Ach, dass du die Himmel zerrissest und herabstiegest« (Jes.63,19b), ist nicht im weiten All verklungen, sondern an Gottes Ohren, ja an sein Herz, gedrungen. Jetzt, da Jesus aus dem Jordan steigt, ist die Zeit gekommen, in der Gott selbst die Sperre durchbricht, die Himmel zerreisst und seinen Geist schenkt. (Vgl. Matth.17, 5-8.)
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