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nächsten Text: Der Vater im Himmel bestätigt dem Sohn seine ganze Liebe vorherigen Text: Der überirdische Himmel ist eine lebendige Wirklichkeit Archiv Datum: Donnerstag, 29.05.2003 Bibelstelle: Markus 1,10.11; Jesaja 11,2; 61,1 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Der geöffnete Himmel ermöglicht das Herabkommen des Geistes Markus-Evangelium 1,10 Und alsbald, als er aus dem Wasser stieg, sah er, daß sich der Himmel auftat und der Geist wie eine Taube herabkam auf ihn. 1,11 Und da geschah eine Stimme vom Himmel: Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen. Jesaja 11,2 Auf ihm wird ruhen der Geist des HERRN, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN. 61,1 Der Geist Gottes des HERRN ist auf mir, weil der HERR mich gesalbt hat. Er hat mich gesandt, den Elenden gute Botschaft zu bringen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu verkündigen den Gefangenen die Freiheit, den Gebundenen, daß sie frei und ledig sein sollen; Jesus sah »die Himmel sich teilen und den Geist wie eine Taube auf ihn herabkommen«. Wie »im Anfang« der Weltgeschichte (1.Mose 1,2) und in der Geburtsstunde der ersten Christengemeinde (Apg. 2) Gottes Geist präsent ist, so auch zu Beginn der öffentlichen Wirksamkeit des Welterlösers. Das Herabkommen des Geistes auf Jesus bestätigt seine göttliche Sendung, beendet den geistlosen Zustand im Volk des Herrn (Jes. 63,10), erfüllt alte Prophetie (Jes. 61,1-3) und rüstet den Messias Gottes aus für seine schwere Arbeit, »die Sünden der Welt wegzutragen« (Joh. 1,29; Jes. 43,24b.25) und Satan, den »alt bösen Feind«, zu besiegen (1. Joh. 3,8b; Mark. 1,13.22-27; Apg. 10,38). Das Herabkommen des Geistes »wie eine Taube« kann auch mit der biblischen Urgeschichte verknüpft werden. Wie die Taube Noahs mit ihrem frischen Ölblatt im Schnabel einen weltweiten Neuanfang verkündigte, so gewiss, so wirklich und wahrhaftig steht jetzt der Heiland der Welt bereit, der den geistlichen Neuanfang bringt und fest entschlossen ist, »sein Volk zu retten von seinen Sünden« (Matth. 1,21; Luk. 2,10.11). Diese Aufgabe wird Jesus in der Kraft des Heiligen Geistes durchführen in der Gewissheit: Der Heilige Geist will immer das Leben und nicht den Tod. Er ist die einzige übernatürliche Kraft, die aus dem Tod ins Leben bringt, indem er die Neugeburt wirkt. Jesus Christus ist der Bevollmächtigte Gottes, auf den es ankommt, und an dem sich das ewige Heil oder Unheil des Menschen entscheidet. Die Stimme aus dem Himmel beglaubigt das: »Du bist der Geliebte«, der Einzigartige, »der Sohn Gottes«, an dem Gott seine Freude hat. Wie leuchtet da die Treue Gottes auf: Was einst der Prophet Jesaja vom wahren Gottesknecht verkündet hatte (42,1-4), erfüllte sich jetzt.
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