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nächsten Text: Satan verachtet und bekämpft, was Gott beginnt vorherigen Text: Der geöffnete Himmel ermöglicht das Herabkommen des Geistes Archiv Datum: Freitag, 30.05.2003 Bibelstelle: Markus 1,11; Johannes 17,24-26 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Der Vater im Himmel bestätigt dem Sohn seine ganze Liebe Markus-Evangelium 1,11 Und da geschah eine Stimme vom Himmel: Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen. Johannes-Evangelium 17,24 Vater, ich will, daß, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, damit sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast; denn du hast mich geliebt, ehe der Grund der Welt gelegt war. 17,25 Gerechter Vater, die Welt kennt dich nicht; ich aber kenne dich, und diese haben erkannt, daß du mich gesandt hast. 17,26 Und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, mit der du mich liebst, in ihnen sei und ich in ihnen. Wörtlich schreibt Markus: »Und eine Stimme geschah aus den Himmeln« eine Formulierung, die das wirkliche Geschehen dieser Stunde festhält; »aus den Himmeln «kennzeichnet hebräische Denkweise und umschreibt den Namen Gottes. Die Stimme ist Gottes Stimme. Sie war schon massgebend beteiligt, als Jahwe seinen Bund mit Israel aufrichtete (2.Mose 19,19; 5.Mose 4,12). Auch jetzt ist sie da und begründet den Neuen Bund. Das unerhört Neue daran ist: Gott selbst kommt in seinem Sohn zu den Menschen. »Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen.« Kein Wort davon, dass Jesus in seiner Taufe zum Sohn Gottes adoptiert wurde, wie man manchmal hören kann! Wir haben vielmehr an das verhüllende Abbild Jesu Christi im Alten Testament zu denken. Da steht uns Isaak vor Augen, der einzige und geliebte Sohn Abrahams (1.Mose 22,2.16), und der auserwählte Gottesknecht in Jesaja 42,1, dem Gott sein Wohlgefallen bezeugt. Beide, der Sohn Abrahams und der Gottesknecht, sind aufgefordert, ihr Leben zu opfern (Jes. 53). »Das bedeutet nichts anderes, als dass Jesus bei seiner Taufe den Auftrag empfängt, als ein Opfer für unsere Sünden zu sterben« (G. Maier). Beachten wir noch, dass das ewig gültige, uns zugedachte Heil ein Werk des dreieinigen Gottes ist. Stark vereinfacht lässt sich festhalten: Der Vater hat die Erlösung geplant (Eph. 1,3), der Sohn hat die Erlösung erworben (Mark. 10,45; Hebr. 9,12; Eph. 1,7), der Heilige Geist hat die Erlösung für uns erschlossen (Joh. 14,26; Eph. 1,13.14; Hebr. 10,14.15). Dabei gab es nie eine Unstimmigkeit, nie einen Streit. In vollkommener Harmonie und selbstloser Liebe hat der dreieinige Gott sich höchstpersönlich und total für uns investiert. Die Taufe Jesu bezeugt uns diese göttliche Harmonie, wenn der Heilige Geist den Sohn stärkt und der Vater den Sohn seiner Liebe vergewissert, und der Sohn selbst bereit ist, den Willen Gottes zu tun. (Vgl. Ps.40,9; Hebr.10,7-9.)
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