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nächsten Text: Jesus überwand den Satan und schenkt heute Überwinderkraft vorherigen Text: Der Vater im Himmel bestätigt dem Sohn seine ganze Liebe Archiv Datum: Samstag, 31.05.2003 Bibelstelle: Markus 1,12.13; Matthäus 4,1-11 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Satan verachtet und bekämpft, was Gott beginnt Markus-Evangelium 1,12 Und alsbald trieb ihn der Geist in die Wüste; 1,13 und er war in der Wüste vierzig Tage und wurde versucht von dem Satan und war bei den wilden Tieren, und die Engel dienten ihm. Matthäus-Evangelium 4,1 Da wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt, damit er von dem Teufel versucht würde. 4,2 Und da er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn. 4,3 Und der Versucher trat zu ihm und sprach: Bist du Gottes Sohn, so sprich, daß diese Steine Brot werden. 4,4 Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben (5. Mose 8,3): «Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht.» 4,5 Da führte ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellte ihn auf die Zinne des Tempels 4,6 und sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so wirf dich hinab; denn es steht geschrieben (Psalm 91,11.12): «Er wird seinen Engeln deinetwegen Befehl geben; und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt.» 4,7 Da sprach Jesus zu ihm: Wiederum steht auch geschrieben (5. Mose 6,16): «Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen.» 4,8 Darauf führte ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit 4,9 und sprach zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest. 4,10 Da sprach Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! denn es steht geschrieben (5. Mose 6,13): «Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen.» 4,11 Da verließ ihn der Teufel. Und siehe, da traten Engel zu ihm und dienten ihm. Jesus hat die grosse Erweckungsbewegung im Jordantal verlassen und ist in die menschenleere Einöde gezogen. »Und sogleich trieb ihn der Geist in die Wüste hinaus.« Jesus hat den Ort gewechselt. Aber vor allem ist der »Gesprächspartner «ein ganz anderer! Versuchungswüsten kennen wir auch. Wen sollte es verwundern, wenn nicht nur das Kind Gottes, sondern erst recht der Sohn Gottes in die Mangel genommen wird?! Auch voll Heiligen Geistes ist man voll versuchlich. Merkwürdig aber, wenn es heisst: »Der Geist trieb ihn in die Wüste hinaus.« Wie sollen wir das verstehen? Offenbar ging er in die Wüste, weil Gott es so wollte. Warum? Wie der Schöpfer dem ersten Adam die Bewährungsprobe zumutete (1.Mose 2,16.17; 3,1 ff), so auch dem »zweiten Adam« (Röm. 5,12 ff; 1. Kor. 15,45). Und wie Gott seinen »erstgeborenen Sohn«, das Volk Israel (2.Mose 4,22), durch die Wüste wandern liess, »um dich zu prüfen und um zu erkennen, was in deinem Herzen ist, ob du seine Gebote halten würdest oder nicht« (5.Mose 8,2), so musste auch der »eingeborene Sohn« auf die »Teststrecke«. Die grosse, offene Frage lautet: Wird dieser Sohn dem heiligen Gott die Treue halten? Der Geist Gottes führte den Sohn Gottes in die Versuchungswüste, weil sich der Vater im Himmel nicht abfinden wollte »mit dem Elend der geknechteten Kreatur«. Er greift in seinem Sohn den machtvollen Widersacher an. »Anders als in Konfrontation kann Gottes Reich nicht kommen, stösst es doch nicht in einen herrenlosen Raum« (A. Pohl). Jesus hat seinem Vater die Treue gehalten. Das hat er für uns getan. Jetzt können wir uns bei ihm vertrauensvoll »einhängen«. Was hindert mich, Prüfungen als Vertrauensschule zu sehen und anzunehmen? (Vgl. Hiob 19,25-27; 42,1-6).
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