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nächsten Text: Alle Mächte sind IHM untertan vorherigen Text: Das Wesen des Sohnes Archiv Datum: Montag, 01.09.2003 Bibelstelle: Hebräer 1,3; Jesaja 53, 4.5.11 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: ER trägt das All durch Sein machtvolles Wort Hebräerbrief 1 3 In dem Sohn zeigt sich die göttliche Herrlichkeit seines Vaters, denn er ist ganz und gar Gottes Ebenbild. Sein Wort ist die Kraft, die das Weltall zusammenhält. Durch seinen Tod hat er uns von der Last unserer Schuld befreit und nun den Ehrenplatz an der Seite Gottes eingenommen, dem alle Macht gehört. Jesaja 53,4 Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. 53,5 Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf daß wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt. 53,11 Weil seine Seele sich abgemüht hat, wird er das Licht schauen und die Fülle haben. Und durch seine Erkenntnis wird er, mein Knecht, der Gerechte, den Vielen Gerechtigkeit schaffen; denn er trägt ihre Sünden. Der dreieinige Gott hat die Welt nicht nur durch sein Wort geschaffen, er erhält sie auch durch sein Wort. Wenn Gott sein Wort zurückziehen würde, würde sich die Erde in Chaos auflösen und vergehen. Seit dem Sündenfall befindet sich die Welt in einem Zerfallsprozess. Es ist Gottes Güte, dass er diese Welt und damit unseren Lebensraum durch sein Wort erhält. Martin Luther machte auf eine sprachliche Feinheit aufmerksam: »Das, was wir behüten nennen, nennen die Juden treffender tragen. Mit diesem Worte wird eine gnädige und sozusagen echt mütterliche Fürsorglichkeit gegen die pflegebedürftigen Geschöpfe, die er ins Dasein rief, anschaulich gemacht.« Ohne die Fürsorge Gottes wäre kein Leben möglich. Dass wir Nahrung und alles Lebensnotwendige haben, beruht auf Gottes Schenken. (Lies Hiob 34,14.15; Ps.104,27-30; 145,8-10.15.16; 147,7-9.15-19; Offb.4,11). Durch sein Wort erhält Gott die Schöpfung, und durch sein Wort stärkt er sein Volk. Das Wort Gottes bewahrt diese Welt auch in einem geistlichen Sinn vor dem Zerfall. »Wir spüren in unserer Zeit unter dem Ansturm der dämonischen Mächte immer deutlicher: In dem Maße, wie das Wort Gottes abgelehnt wird, geht die Welt der Finsternis entgegen« (F. Laubach). »Er hat die Reinigung von den Sünden vollbracht.« Durch sein Allmachtswort hat Gott die Welt erschaffen. Doch um uns von unserer Sünde zu reinigen, genügte es nicht, ein Allmachtswort zu sprechen. Gott hat einen weitaus höheren Einsatz geleistet (vgl. Jes. 43,24.25). Er sandte seinen einzigen und geliebten Sohn in diese alte, von Sünde gezeichnete Schöpfung und lud ihm unsere Schuld auf. Damit begann die neue Schöpfung, die aus erlösten Menschen besteht, die Gott lieben und ihm dienen. Wer Jesus aufgenommen hat, darf mit dazugehören. Ist das nicht zum Jubeln? (Lies Hebr.9,12.14.)
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