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nächsten Text: Der Sieger bleibt am Ende Gott vorherigen Text: Alle Mächte sind IHM untertan Archiv Datum: Mittwoch, 03.09.2003 Bibelstelle: Hebräer 1,4-14; Psalm 91,11.12 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Schutzengel Hebräerbrief 1 4 Gott hat Christus seinen Sohn genannt und ihm damit eine Stellung weit über allen Engeln gegeben. 5 Zu welchem Engel hätte Gott wohl jemals gesagt: "Du bist mein Sohn. Heute setze ich dich zum König ein"? Und zu keinem Engel hat Gott je gesagt: "Ich werde sein Vater sein, und er wird mein Sohn sein." 6 Als Gott seinen erstgeborenen Sohn in diese Welt sandte, erfüllte sich das Wort: "Alle Engel sollen ihn anbeten." 7 Von den Engeln heißt es in den Psalmen: "Gottes Engel sind Boten, die schnell sind wie die Stürme, wie ein Feuer, das niemand löscht." 8 Von dem Sohn aber heißt es: "Gott, deine Herrschaft bleibt immer und ewig bestehen. In deinem Reich herrscht die Gerechtigkeit. 9 Denn du liebst das Recht, aber du haßt die Sünde. Darum hat dich dein Gott als Herrscher eingesetzt und mehr als alle anderen mit Freude beschenkt." 10 Christus ist gemeint, wenn gesagt wird: "Am Anfang hast du, Herr, alles geschaffen. Die Erde und die Himmel, alles ist das Werk deiner Hände. 11 Sie werden vergehen, du aber bleibst. Wie alte Kleider werden sie zerfallen, 12 und wie einen alten Mantel wirst du sie weghängen, um sie gegen etwas Neues auszuwechseln. Du aber bleibst ein und derselbe, du wirst immer und ewig leben." 13 Oder hat Gott jemals zu einem Engel gesagt: "Setze dich auf den Ehrenplatz an meiner rechten Seite, bis ich dir alle deine Feinde unterworfen habe, bis du deinen Fuß auf ihren Nacken setzt"? 14 Alle Engel sind nur Wesen, die Gott dienen. Er sendet sie aus, damit sie allen helfen, denen er Rettung und Erlösung schenken will. Psalter 91,11 Denn er hat seinen Engeln befohlen, daß sie dich behüten auf allen deinen Wegen, 91,12 daß sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest. Die Hebräerchristen waren in ihrem Glauben ermüdet. Sie hatten um Jesu willen Spott und teilweise auch Verfolgung erlitten (Hebr. 10,32-34). Jetzt waren sie versucht, zum Judentum zurückzukehren, aus dem sie ursprünglich kamen. Ihr Blick auf Jesus war verdunkelt. Der Schreiber des Briefes will ihnen, und damit auch uns heute, Jesus vor Augen stellen. Er wurde angekündigt als der, der größer ist als alle Größen des Alten Bundes, größer auch als die Engel. Ehe Gott die Erde und die Menschen schuf, erschuf er die Engel (Hiob 38,4-7). Sie sind erhabene Wesen, die da, wo sie einen Botenauftrag von Gott erfüllen, Gottes Heiligkeit widerspiegeln und deshalb bei den Menschen Furcht auslösen (Luk. 2,9.10; Matth. 28,2-5). Sie beten Gott und den Sohn Gottes an, werden selbst aber nicht angebetet (Hebr.1,4-6; lies Offb.5,11.12; 19,10; 22,8.9). Die Engel sind Gottes Geschöpfe wie wir. Der Sohn Gottes aber ist der Schöpfer (Hebr. 1,2.7-12). Sie sind Diener der Erlösten (Hebr. 1,14), Jesus jedoch ist unser Erlöser (Hebr. 1,3). »Sind sie nicht allesamt dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, die das Heil ererben sollen?« Gott sendet seine Engel, meist unsichtbar, manchmal freilich auch sichtbar, um seinen Erlösten in gefährlichen Lagen beizustehen. Im Revolutionsjahr 1848 war Carl Büchsel (1803-1889) Pfarrer in Berlin. Zwei Arbeiter hatten sich vorgenommen, ihn bei einem Spaziergang im Tiergarten zu überfallen, weil er es wagte, jeden Sonntag für den König zu beten. Sie versteckten sich hinter einem Busch. Doch sie wagten nicht, ihren Anschlag auszuführen. Später bekannte einer der Arbeiter Büchsel das Vorhaben. »Warum haben Sie es nicht ausgeführt?« »Weil zwei Männer Sie begleiteten.« »Aber ich war doch allein.« »Nein«, erwiderte der Arbeiter, »zwei Männer gingen mit Ihnen!« »Die Engel sind die Leibwache der Kinder Gottes« (G. Arnold). (Lies 2.Kön. 6,15-17; Ps. 34,8; Dan. 3,28; 6,23; Apg. 5,19.20; 12,7).
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