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Datum: Donnerstag, 04.09.2003
Bibelstelle: Hebräer 1,4.13; 10,12.13
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Der Sieger bleibt am Ende Gott



Hebräerbrief

1,4 Gott hat Christus seinen Sohn genannt und ihm damit eine Stellung weit über allen Engeln gegeben.

1,13 Oder hat Gott jemals zu einem Engel gesagt: "Setze dich auf den Ehrenplatz an meiner rechten Seite, bis ich dir alle deine Feinde unterworfen habe, bis du deinen Fuß auf ihren Nacken setzt"?

10,12 Jesus Christus dagegen hat ein einziges Opfer für alle Sünden gebracht. Jetzt sitzt er für immer auf dem Ehrenplatz an der Seite Gottes.

10,13 Dort wartet er, bis alle seine Feinde besiegt sind und sie wie ein Fußschemel unter seinen Füßen liegen.



»Der Herr sprach zu meinem Herrn: ›Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde zum Schemel deiner Füße mache‹« (Psalm 110,1). Wen nennt David hier »meinen Herrn«? Er kündigt den Messias an, der einerseits Davids Sohn und Nachkomme, aber zugleich als der Sohn Gottes Davids Herr ist (vgl. Matth.22,41-46). Gott hat seinen Sohn nach seiner Auferstehung und Himmelfahrt zu seiner Rechten erhöht. (Lies Mark. 16,19; Apg. 2,32-36). Diese beiden Ereignisse waren das Siegel des Vaters darauf, dass durch Jesus Christus unsere Schuld vollgültig getilgt wurde. Doch Psalm 110,1 ist noch nicht ganz erfüllt. »Bis ich deine Feinde zum Schemel deiner Füße mache«, steht noch aus. Die Feinde des Sohnes kämpfen gegen die Gemeinde. Das wird offenbar in den Christenverfolgungen in vielen Teilen der Welt. Satan benützt dabei Menschen als seine Werkzeuge. (Lies Luk. 22,3-6.31; Apg. 8,3; 1. Tim. 1,13). Als Nachfolger von Jesus haben wir den Auftrag, Menschen zu retten.



Im kommunistischen Rumänien kam der Manager einer staatlichen Fabrik zum Glauben. Nach seiner Bekehrung wurden alle Angestellten zusammengerufen, um Zeugen seiner Degradierung zu werden. Er fragte vorher seinen Pastor: »Wie kann ich mich verteidigen?« Der riet ihm: »Verteidige dich nicht. Nutze vielmehr die Zeit, um zu erzählen, wer Jesus ist und was er dir bedeutet.« Er konnte Jesus eindrucksvoll bezeugen. Später ergriffen Menschen seine Hand und baten ihn, ihnen mehr von Jesus zu erzählen oder ihnen eine Bibel zu geben (nach Jan Pit). (Lies Apg. 26,12-18.28). Dass Gott das Leiden der Christen zulässt, macht uns Not. Aber so wie Gott den ersten Teil von Psalm 110,1 bereits erfüllt hat, »Setze dich zu meiner Rechten«, wird er auch noch den zweiten Teil erfüllen: »bis ich deine Feinde zum Schemel deiner Füße mache.« (Lies 1.Kor. 15,25.57.58; 2.Kor. 2,14-16; Eph. 6,12-18).







 

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