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nächsten Text: Nicht am Ziel vorbei treiben vorherigen Text: Der Sieger bleibt am Ende Gott Archiv Datum: Freitag, 05.09.2003 Bibelstelle: Hebräer 2,1; 1. Petrus 1,14.15 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Das Böse beginnt oft mit der Übertreibung des Guten Hebräerbrief 2 1 Weil wir das wissen, müssen wir um so mehr auf die Worte achten, die wir von Jesus Christus gehört haben. Sonst verfehlen wir noch das Ziel! 1.Petrusbrief 1,14 Als gehorsame Kinder gebt euch nicht den Begierden hin, denen ihr früher in der Zeit eurer Unwissenheit dientet; 1,15 sondern wie der, der euch berufen hat, heilig ist, sollt auch ihr heilig sein in eurem ganzen Wandel. Weil wir einen so einzigartigen Herrn haben, der ein so wunderbares Heil für uns gewirkt hat, wie es uns in Kapitel 1 vor Augen gestellt wurde, sollen wir auf sein Wort hören und es in unserem Alltag umsetzen. Das Wort, das im Deutschen übersetzt wird mit »achten auf«, wird im Griechischen auch für die Richtung eines Schiffes gebraucht und heißt dann: »festen Kurs halten«. Gemeint ist hier: »Im Blick auf das, was wir gehört haben, sollen wir desto mehr festen Kurs halten, damit wir nicht am Heil vorbeitreiben.« Wie können wir »festen Kurs« halten, damit wir nicht »am Ziel« vorbeitreiben? Wer ein klares Ja zu dem großen Ziel Gottes im Herzen trägt, wird erfahren, dass das Ja zu einem großen Ziel ein vielfaches Nein verlangt. Dem entspricht in unserer Lebenswirklichkeit heute: Alles, was die Beziehung zu Jesus, zu seiner Gemeinde und zu seinem Auftrag reinigt und stärkt, verdient unser praktisch gelebtes Ja (Röm. 12,1; Apg. 2,42; Kol. 4,2; Phil. 4,8); alles, was die Freundschaft mit Jesus verborgen oder offenkundig unterspült, braucht das konkret gelebte Nein (Röm.12,2; 1.Petr.2,11; 1.Kor.15,33. 34). Die Praxisliste in Römer 12, 9-21 machts ganz konkret. Wir bedenken noch, dass nicht nur das Böse, sondern auch das Schöne und an sich Gute ein gefährlicher Sog werden kann, der uns langsam, aber sicher, von Jesus, von seinem Wort und der Gemeinschaft mit anderen Christen wegzieht. Das Böse beginnt oft mit der Übertreibung des Guten. Darum: Epheser 5,10; 1.Thessalonicher 5,21; 1. Johannes 4,1; 1. Petrus 5,8.9.
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