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Datum: Samstag, 06.09.2003
Bibelstelle: Hebräer 2,1.2; 1.Könige 3,7-9; 11,4-9
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Nicht am Ziel vorbei treiben



Hebräerbrief 2

1 Weil wir das wissen, müssen wir um so mehr auf die Worte achten, die wir von Jesus Christus gehört haben. Sonst verfehlen wir noch das Ziel!

2 Denn schon das Gesetz, das die Engel dem Mose überbrachten, war für alle verbindlich, und jeder, der diese Gebote Gottes übertrat, erhielt seine gerechte Strafe.



1.Könige

3,7 Nun, HERR, mein Gott, du hast deinen Knecht zum König gemacht an meines Vaters David Statt. Ich aber bin noch jung, weiß weder aus noch ein.

3,8 Und dein Knecht steht mitten in deinem Volk, das du erwählt hast, einem Volk, so groß, daß es wegen seiner Menge niemand zählen noch berechnen kann.

3,9 So wollest du deinem Knecht ein gehorsames Herz geben, damit er dein Volk richten könne und verstehen, was gut und böse ist. Denn wer vermag dies dein mächtiges Volk zu richten?



11,4 Und als er nun alt war, neigten seine Frauen sein Herz fremden Göttern zu, so daß sein Herz nicht ungeteilt bei dem HERRN, seinem Gott, war, wie das Herz seines Vaters David.

11,5 So diente Salomo der Astarte, der Göttin derer von Sidon, und dem Milkom, dem gräulichen Götzen der Ammoniter.

11,6 Und Salomo tat, was dem HERRN mißfiel, und folgte nicht völlig dem HERRN wie sein Vater David.

11,7 Damals baute Salomo eine Höhe dem Kemosch, dem gräulichen Götzen der Moabiter, auf dem Berge, der vor Jerusalem liegt, und dem Moloch, dem gräulichen Götzen der Ammoniter.

11,8 Ebenso tat Salomo für alle seine ausländischen Frauen, die ihren Göttern räucherten und opferten.

11,9 Der HERR aber wurde zornig über Salomo, daß er sein Herz von dem HERRN, dem Gott Israels, abgewandt hatte, der ihm zweimal erschienen war



»Darum sollen wir desto mehr achten auf das Wort, das wir hören, damit wir nicht am Ziel vorbeitreiben.« In der Bibel wird von Menschen berichtet, die sich haben wegtreiben lassen. (Lies Phil.2,20.21; 2.Tim. 4,10; Jak. 4,4.5; Matth.13,22.) Salomo wollte seine verantwortungsvolle Aufgabe als König Israels nach göttlichen Maßstäben ausüben. Aber es ist erschütternd zu sehen, wie er von Gott weg trieb. Wenn jemand ihm in jungen Jahren vorausgesagt hätte, welche Entwicklung er im Alter nehmen würde, wäre er sicher entsetzt gewesen.



Über seine heidnischen Frauen fand der Götzendienst Eingang bei Salomo und dadurch auch in Israel. Mehr und mehr passte er sich an das an, was in seinen Kreisen üblich war, obwohl Gott dem israelitischen König andere Gebote gegeben hatte (5.Mose 17,16-20). Zu seiner Zeit war ein großer Harem das Statussymbol für einen König. Außerdem verband er damit politisches Kalkül. Die Könige, mit denen er durch seine heidnischen Frauen verschwägert war, würden nicht Krieg mit ihm führen. Dass er Gottes Gebote übertrat, wurde ihm zum Fallstrick. Die Teilung seines Reiches war Gottes Antwort auf seine Sünde (1.Kön. 11,11-13; 2.Mose 34,15.16; 5.Mose 7,3-5; 2.Kor. 6,14-16).



Ein Gegenbeispiel ist Josef. Er lebte mitten in einer heidnischen Umgebung, aber er ließ sich nicht treiben, sondern setzte der Versuchung ein entschlossenes Nein entgegen. »Wie sollte ich denn nun ein solch großes Übel tun und gegen Gott sündigen?« (Lies 1.Mose 39,7-12.) Wer sich treiben lässt, geht den Weg des geringsten Widerstandes und lässt sich von den Einflüssen um ihn herum mitreißen. Die Hilfe liegt im Hören auf das Wort Gottes. Es stärkt uns, wieder auf den richtigen Kurs zurückzufinden und festen Kurs zu halten. (Lies Ps. 119,9.11.105.133; Spr. 1,10-19; 7,18-23; 2.Tim. 2,5; Hebr. 12,1-4.)





 

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