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Datum: Sonntag, 07.09.2003
Bibelstelle: Hebräer 2,2-4; 1.Timotheus 3,3-6
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Gottes unvergleichliches Rettungsangebot



Hebräerbrief 2

2 Denn schon das Gesetz, das die Engel dem Mose überbrachten, war für alle verbindlich, und jeder, der diese Gebote Gottes übertrat, erhielt seine gerechte Strafe.

3 Wieviel weniger werden wir der Strafe entkommen, wenn wir Gottes unvergleichliches Rettungsangebot ausschlagen! Jesus Christus selbst hat es zuerst bekannt gemacht, und es wurde uns von Zeugen bestätigt, die unseren Herrn mit eigenen Ohren gehört haben.

4 Gott selbst hat diese Botschaft beglaubigt durch erstaunliche Zeichen und Wunder, durch seine machtvollen Taten und die Gaben des Heiligen Geistes, die er nach seinem Willen austeilt.



1.Timotheusbrief

3 Außerdem darf er weder ein Trinker sein noch unbeherrscht oder streitsüchtig; vielmehr soll er gütig und friedfertig seine Arbeit tun und nicht am Geld hängen.

4 Sein Familienleben soll geordnet sein, die Kinder gehorsam und gut erzogen.

5 Denn wie kann jemand, der schon in seiner eigenen Familie keine Ordnung halten kann, die Gemeinde Gottes leiten?

6 Er soll nicht erst vor kurzem Christ geworden sein, sondern sein Glaube muß sich schon bewährt haben. Nur allzuleicht verliert er sonst das rechte Augenmaß und wird überheblich. Dann hätte der Teufel ein leichtes Spiel mit ihm.



Das einzigartige Heilsangebot, das Gott uns in Jesus gemacht hat, erreichte die Hebräerchristen durch Schüler der Apostel. Sie haben als Augenzeugen zuverlässig bezeugt, wer Jesus ist und was er tat, als er auf Erden war. Doch wenn jemand unter ihnen dieses Heil gering achtet? »Wie wollen wir entrinnen, wenn wir ein so großes Heil nicht achten?« (Lies Matth.22,1-5; Joh.3,18-20.)



Im Alten Bund empfing jede Übertretung von Gottes Geboten ihre Strafe, wenn der Schuldige nicht seine Zuflucht zum Opferlamm nahm, das seine Schuld sühnen konnte. Dann kam der Sohn Gottes, auf den bisher alle Opferlämmer hingewiesen hatten, und starb für unsere Schuld. Johannes der Täufer sagte, auf Jesus deutend: »Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt« (Joh. 1,29). Wer dieses Opfer für seine Sünden ablehnt, wird ungerettet der Ewigkeit und dem Gericht Gottes entgegengehen. Doch so lange ein Mensch lebt, gilt ihm Gottes Gnadenangebot. »Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht« (Hebr.3,7.8a).



Aber wer sein Leben nicht endgültig an Jesus festmacht, »der schneidet sich selbst von dem Fallschirm ab, den Gott ihm gab und auffaltete, als er ihn aus dem brennenden Flugzeug seines Lebens befreite und rettete« (D. Schneider). Ein Mensch mag die Religionen der Welt studieren, doch so etwas wie das Heil, das wir durch den Sohn Gottes haben, findet er nirgendwo. Die Religionen zielen ab auf Selbsterlösung. Das Heil dagegen, das uns Jesus schenkt, könnten wir uns nie selbst erarbeiten. Es gibt in der ganzen Welt keine Alternative dazu. Deshalb wollen wir Jesus dankbar und entschlossen nachfolgen wie Paulus, der schrieb: »Ich jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus« (Phil.3,14; lies Joh.1,12; 14,6; Apg.

4,12; Luk. 9,62; 2.Tim. 4,1-5).





 

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