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nächsten Text: Jakobus, der Halbbruder Jesu II vorherigen Text: Das größte Wunder von allen Archiv Datum: Dienstag, 09.09.2003 Bibelstelle: Jakobus 1, 1 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Jakobus, der Halbbruder Jesu I Jakobusbrief 1,1 Jakobus, ein Knecht Gottes und des Herrn Jesus Christus, an die zwölf Stämme in der Zerstreuung: Gruß zuvor! Viele trugen seinen Namen. Es war ein Name mit langer Familientradition. Ein Name, der Geschichte schrieb, die Geschichte einer wunderbaren Verwandlung und die Geschichte eines bedeutsamen Volkes (1.Mose 31,17.18; 32,23-33; 49,1.10; 2.Mose 3,6; Mark.12,26). Die Familie, in der Jesus aufwuchs, hatte auch einen »Jakob« (Matth. 13, 55; Jakobus ist die griechische Fassung des hebräischen Jakob). Allein in den Apostellisten der neutestamentlichen Evangelien begegnen uns zwei Männer, die den Namen Jakobus trugen. Erstens: Jakobus, der Sohn des Alphäus (Matth. 10,3; Apg. 1,13). Zweitens: Jakobus, der Sohn des Zebedäus. Auch er gehörte mit seinem Bruder Johannes zum Zwölferkreis des Herrn (Matth. 10,2). Dieser Jakobus erlitt um das Jahr 42 n. Chr. unter Herodes Agrippa I. den Märtyrertod (Apg.12,2). Als Verfasser des Jakobusbriefes kommt nach altkirchlicher Überlieferung Jakobus, der älteste der leiblichen Halbbrüder Jesu, in Frage. Er hatte, wie übrigens auch die anderen Brüder von Jesus, Probleme mit dem »großen Bruder«. Sie glaubten zunächst nicht, dass er der Messias Gottes ist (Joh. 7,5). Vielleicht erwarteten sie wie alle frommen Juden damals, dass Jesus Land und Leute von der bedrückenden römischen Regierung befreien und das herrliche Friedensreich Gottes in Jerusalem aufrichten würde. (Vgl. Luk. 24,21; Joh. 7,3.4) Doch der Sohn Gottes wollte zuerst die Schuldfrage der Menschen lösen, dann sollte die Machtfrage geklärt werden. Alle weltweite Not, der ganze Sündenjammer, entstand einst im Herzen des Menschen (1.Mose 3,1-7; 6,5; 8,21); und hier zuerst soll sich die grundlegende Wende, die Abkehr vom eigenmächtigen Leben und die Hinkehr zu Gott, vollziehen. Das war der frohe Mittelpunkt in der Verkündigung von Jesus: Markus 1,14.15; 2,5-1.13-17. Wir überlegen: Worauf legte Jesus in den Begegnungen mit bedrückten Menschen besonders Wert? Zum Beispiel: Johannes 4,1-41; 5,1-16.
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