Logo oldtimer

Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V.
 
Diesen Themenkanal per eMail beziehen:

Hier an- und abmelden
 
Empfehlen Sie uns weiter:

Banner, Grafiken und Quellcode für Ihre Homepage!
 
Links:
 
weitere Texte:

14.09. Es gibt echte Freude in Schwierigkeiten III

13.09. Es gibt echte Freude in Schwierigkeiten II

12.09. Es gibt echte Freude in Schwierigkeiten I

11.09. Wie Jakobus zum lebendigen Glauben an Jesus gekommen ist

10.09. Jakobus, der Halbbruder Jesu II

09.09. Jakobus, der Halbbruder Jesu I

08.09. Das größte Wunder von allen

07.09. Gottes unvergleichliches Rettungsangebot
 
nächsten Text: Wie Jakobus zum lebendigen Glauben an Jesus gekommen ist
vorherigen Text: Jakobus, der Halbbruder Jesu I
Archiv



Datum: Mittwoch, 10.09.2003
Bibelstelle: Markus 3,21.31-35; Johannes 7, 5
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Jakobus, der Halbbruder Jesu II



Markus-Evangelium

3,21 Und als es die Seinen hörten, machten sie sich auf und wollten ihn festhalten; denn sie sprachen: Er ist von Sinnen.

3,31 Und es kamen seine Mutter und seine Brüder und standen draußen, schickten zu ihm und ließen ihn rufen.

3,32 Und das Volk saß um ihn. Und sie sprachen zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder und deine Schwestern draußen fragen nach dir.

3,33 Und er antwortete ihnen und sprach: Wer ist meine Mutter und meine Brüder?

3,34 Und er sah ringsum auf die, die um ihn im Kreise saßen, und sprach: Siehe, das ist meine Mutter und das sind meine Brüder!

3,35 Denn wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.



Johannes-Evangelium

7,5 Denn auch seine Brüder glaubten nicht an ihn.



Einige Jahre lang zählte Jakobus zu den energischen Gegnern seines großen Bruders. Das ist also möglich: Es geht ein Riss durch eine Familie wegen Jesus. Licht und Finsternis, Wahrheit und Lüge prallen aufeinander. Jesus selbst durchlebte diese Spannung schmerzlich: »Wer nicht mit mir ist, ist gegen mich« (Luk. 11,23a). Doch aus Gegnerschaft kann Gemeinschaft, aus Feindschaft Freundschaft werden.



Eines Tages gehören die irdischen Brüder von Jesus zur überirdischen Familie Gottes (Apg. 1,13.14). Bald nach der Himmelfahrt Christi trafen sich seine Freunde regelmäßig zum Gebet. Sie alle wollten so leben, wie Jesus es ihnen gezeigt hatte (Luk. 8,21). Einer von ihnen war der Herrenbruder Jakobus, der nach dem Pfingstfest (Apg. 2,1ff) verantwortlicher Leiter der jungen Christengemeinde in Jerusalem wurde. Dies belegen Apostelgeschichte 12,17; 15,13; 21,18 und Galater 1,19; 2,9. Welch eine Veränderung im Leben des Jakobus! Jetzt ist er auch ein geistlicher Bruder von Jesus (Joh. 20,17; Hebr. 2,11) und sein Diener.



Jakobus hat in Jesus einen herrlichen Dienstherrn gefunden. Darum bezeichnet er sich als »Knecht Gottes und des Herrn Jesus Christus«. Im Urtext heißt es wörtlich »Sklave«. Mit diesem Begriff setzt Jakobus zwei Schwerpunkte: Einmal sieht er seinen Dienst in der Spur der alttestamentlichen »Knechte Gottes« (5.Mose 9,27; 1. Kön. 8,53; Hiob 1,8; Jes. 20,3; Amos 3,7). Gott macht auch weiterhin Geschichte mit seinem auserwählten Volk, dessen geoffenbarte Mitte Jesus Christus ist. Zum anderen sieht Jakobus den Herrn als seine persönliche Lebensmitte: Er hat mich freigekauft aus der Gefangenschaft des Eigensinns und sturer Traditionen (Mark. 10,45; 1. Petr. 1,18.19) und mich zu seinem Eigentum gemacht. Ich gehöre nicht mehr mir selbst, sondern Jesus. Darum gehört ihm alle Aufmerksamkeit, mein ganzer Gehorsam und meine ganze Treue.





 

Unterstützen Sie bitte diese Arbeit mit Ihrer Spende: Spendenkonto