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Datum: Donnerstag, 11.09.2003
Bibelstelle: Jakobus 1,1; 2,1
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Wie Jakobus zum lebendigen Glauben an Jesus gekommen ist



Jakobusbrief

1,1 Jakobus, ein Knecht Gottes und des Herrn Jesus Christus, an die zwölf Stämme in der Zerstreuung: Gruß zuvor!

2,1 Liebe Brüder, haltet den Glauben an Jesus Christus, unsern Herrn der Herrlichkeit, frei von allem Ansehen der Person.



In 1. Korinther 15 führt der Apostel Paulus an, wer alles Jesus nach seiner Auferstehung gesehen hat. Bei dieser Aufzählung fallen die Worte: »Danach ist er gesehen worden von Jakobus« (1. Kor. 1,7). Außerbiblische Geschichtsquellen weisen darauf hin, dass Jakobus über dem Leidensweg Jesu nicht mehr zur Ruhe gekommen sei und sehnsüchtig danach verlangt habe, dem Auferstandenen zu begegnen. Diese Sehnsucht erinnert an die Verkündigung des Propheten Jeremia: »Sucht ihr mich, so werdet ihr mich finden, ja, fragt ihr mit eurem ganzen Herzen nach mir, so werde ich mich von euch finden lassen, spricht Gott, der Herr« (Jer.29,13.14; vgl. Matth.7,7.8).



Durch die Begegnung mit dem auferstandenen Herrn wird Jakobus ein neuer Mensch. Alles, was ihm zuvor an Jesus ärgerlich und unverständlich war, erscheint nun in einem anderen Licht. Vorher verstand er nicht, warum der Messias am Kreuz sterben musste. Jetzt sah Jakobus mit »erleuchteten Herzensaugen« (Eph. 1,18-21). Er wusste: Ohne das Sterben und Auferstehen Christi gibt es keinen Frieden mit Gott, keine Vergebung der Sünden, keine Gerechtigkeit, die den in sich selbst verkrümmten Sünder vor Gott aufrichtet. Das geschieht, weil Gott selber den Ungerechten gerecht macht. Jetzt kann der Zurechtgebrachte sein Leben am Willen Gottes orientieren. Das wollte Jakobus von ganzem Herzen. Was er selbst übte, empfahl er den »zwölf Stämmen, die in der Zerstreuung sind«. Es handelte sich um kleine christliche Gemeinden innerhalb jüdischer Synagogenverbände in Israel und außerhalb des Landes. (Vgl. Apg.11,19; 18,1.2.24-28; 1.Petr.1,1)







 

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