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nächsten Text: Es gibt echte Freude in Schwierigkeiten III vorherigen Text: Es gibt echte Freude in Schwierigkeiten I Archiv Datum: Samstag, 13.09.2003 Bibelstelle: Jakobus 1,2.3; 1. Petrus 1,3-9 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Es gibt echte Freude in Schwierigkeiten II Jakobusbrief 1,2 Meine lieben Brüder, erachtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen fallt, 1,3 und wißt, daß euer Glaube, wenn er bewährt ist, Geduld wirkt. 1.Petrusbrief 1,3 Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten, 1,4 zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbe, das aufbewahrt wird im Himmel für euch, 1,5 die ihr aus Gottes Macht durch den Glauben bewahrt werdet zur Seligkeit, die bereit ist, daß sie offenbar werde zu der letzten Zeit. 1,6 Dann werdet ihr euch freuen, die ihr jetzt eine kleine Zeit, wenn es sein soll, traurig seid in mancherlei Anfechtungen, 1,7 damit euer Glaube als echt und viel kostbarer befunden werde als das vergängliche Gold, das durchs Feuer geläutert wird, zu Lob, Preis und Ehre, wenn offenbart wird Jesus Christus. 1,8 Ihn habt ihr nicht gesehen und habt ihn doch lieb; und nun glaubt ihr an ihn, obwohl ihr ihn nicht seht; ihr werdet euch aber freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude, 1,9 wenn ihr das Ziel eures Glaubens erlangt, nämlich der Seelen Seligkeit. »Haltet es für lauter Freude, wenn ihr in bunte Anfechtungen geratet.« Wenn wir in Turbulenzen und Stürme geraten, dürfen wir uns daran erinnern: Gott hat nicht unsere Niederlage geplant, sondern den Sieg, nicht die Trübseligkeit, sondern die Glückseligkeit, jene Freude, die aus den Tiefen der Anfechtung erwächst. Ob Jakobus hier an die Seligpreisungen der Bergpredigt seines »großen Bruders« Jesus gedacht hat (Matth. 5,3-10)? An dieser Stelle lohnt es sich, einmal darüber nachzudenken, welche Stürme, Nöte und Anfechtungen gerade die Seliggepriesenen durchleb(t)en. Vom Sieg Gottes darf schon jetzt in unserem stürmischen Alltag viel sichtbar werden. Wie kann das geschehen? Jakobus macht deutlich: Angriffe auf Glauben und Leben sind ein notwendiges Testverfahren. Es geht dabei so die wörtliche Übersetzung um »die Echtheit eures Glaubens«. Jakobus benutzt ein Wort, das für echte Münzen, die keine Legierung aufweisen, gebraucht wurde. Echt oder unecht, pur oder gemischt, kann erst ein bestimmtes Prüfverfahren, am besten durch den Fachmann, zeigen. Es ist gut, dass unser Glaube schon jetzt geprüft wird. Warum? 1. Vor Gott kann nur das Echte bestehen. Es wäre schrecklich, wenn erst am Schluss meines Lebens herauskäme: unecht, falsch, gefälscht, imitiert. Genau das will Gott nicht. 2. Jede Phase der Erprobung enthält die Chance, Echtes vom Unechten zu trennen. Anders gesagt: In der Prüfung geht es darum, unter den heiligen und gütigen Augen unseres einzigartigen Fachmanns immer echter, aufrichtiger, standfester, stärker zu werden (Eph.4,13-16). Jakobus spricht vom »bewährten Glauben, der Geduld wirkt«. Geduldig werden heißt, belastungsfähig werden. Belastungsfähig werden heißt, Schritt für Schritt vertrauensvoll an Gottes Treue festhalten: 1.Korinther 10,13.
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