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Datum: Sonntag, 14.09.2003
Bibelstelle: Jakobus 1,4
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Es gibt echte Freude in Schwierigkeiten III



Jakobusbrief

1,4 Die Geduld aber soll ihr Werk tun bis ans Ende, damit ihr vollkommen und unversehrt seid und kein Mangel an euch sei.



Gehört Jakobus zu den Perfektionisten, wenn er schreibt: »Die Geduld aber soll ein vollkommenes Werk haben, damit ihr vollkommen und unversehrt seid und in nichts Mangel habt«? Der geistliche Perfektionismus war tatsächlich eine Gefahr im jüdischen Rabbinat. »Der fertig gewordene Gerechte ist das Ziel, nach dem die ununterbrochene gottesdienstliche Bemühung des Rabbi strebt« (A. Schlatter). Jakobus aber setzt einen ganz anderen Akzent: Durch die Begegnung mit dem gekreuzigten und auferstandenen Jesus weiß er, dass der an Christus gebundene Christ von dem lebt, was Christus für ihn getan hat. Sagen wir’s persönlich:



a. Jesus hat für mich gelitten. Er hielt im Leiden durch. Darum kann ich Geduld für mich und meine verzweifelte Lage schöpfen. Immer wieder neu.



b. Jesus ist für mich gestorben. Er hat sich Gott gegeben als das fehlerlose, »unversehrte«, »vollkommene« Opferlamm. Das ist der tadellose Gottesdienst, der Gott gefällt. Darum gibt es Hoffnung für mich. Ich kämpfe mich nicht krampfhaft zu Spitzenleistungen durch, sondern schlüpfe dankbar und froh hinein in die »Kleider des Heils und den Mantel der Gerechtigkeit« (Jes. 61,10; Röm. 8,1.2; 1.Kor.1,30).



c. Jesus hat für mich den Sieg gewonnen. Die Sündenhindernisse sind überwunden und beseitigt. Sie stehen nicht mehr blockierend zwischen Gott und mir. Darum lebe ich täglich vom Sieg Jesu (Röm. 6,1-14). Ich muss nicht der »alte Tropf« bleiben! Welche Konsequenzen sind nach Epheser 4,20-32 für mein Leben angezeigt?



d. Christus hat für mich das Tor zur ewigen Herrlichkeit aufgestoßen. Er hat mich für den Himmel gebucht! Dann wird Vollkommenheit das große und ewige »Tagesereignis« sein. Darum gehe ich heute dankwillig und gelassen an seiner Hand – wenn’s sein muss, auch durchs dunkle Todestal – einer einzigartigen Zukunft entgegen. (Lies 1.Kor.1,4-9; 2.Kor. 4,16-18; Jud. 24.25)







 

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