Logo oldtimer

Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V.
 
Diesen Themenkanal per eMail beziehen:

Hier an- und abmelden
 
Empfehlen Sie uns weiter:

Banner, Grafiken und Quellcode für Ihre Homepage!
 
Links:
 
weitere Texte:

27.09. Christen sind eine lebendige Bibel I

26.09. Die Heilpflanze Gottes

25.09. Hören, hören, hören – und dann mögen wir reden II

24.09. Hören, hören, hören – und dann mögen wir reden I

23.09. Lust zum Guten

22.09. Flucht nach vorn

21.09. Gott ist Licht und gar keine Finsternis ist in IHM

20.09. Das Schlüsselwort: Liebe
 
nächsten Text: Hören, hören, hören – und dann mögen wir reden I
vorherigen Text: Flucht nach vorn
Archiv



Datum: Dienstag, 23.09.2003
Bibelstelle: Jakobus 1,16-18
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Lust zum Guten



Jakobusbrief

1,16 Irrt euch nicht, meine lieben Brüder.

1,17 Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel des Lichts und der Finsternis.

1,18 Er hat uns geboren nach seinem Willen durch das Wort der Wahrheit, damit wir Erstlinge seiner Geschöpfe seien.



Hat Jakobus soeben noch von der Lust zum Bösen gesprochen, so betont er jetzt die Lust zum Guten. Gott, der Schöpfer aller Menschen und der Vater seiner Kinder, ist doch kein Miesmacher, sondern ein Freudenmacher. Wie gerne teilt er aus seinem unerschöpflichen Geschenke-Vorrat geradezu nach Herzenslust aus! Jede Gabe, die von Gott kommt, ist gut; nichts, was er gibt, ist schlecht. Auch bei Christen kann jener verhängnisvolle Irrtum hängen bleiben, wenn sie meinen, Gott könne ihnen wegen ihrer eigenen Fehler- und Sündhaftigkeit nichts Gutes mehr gönnen. »Irrt euch nicht, meine geliebten Brüder!«, schreibt Jakobus. Der Unbeständigkeit des menschlichen Herzens, die ein Spiegelbild aller kosmisch veränderbaren Lichtverhältnisse ist, stellt Jakobus die Beständigkeit des Schöpfer- und Vatergottes gegenüber.



Gott ist kein launischer Herrgott, sondern ein guter Vater – dem Menschen fest und liebevoll, aufrichtig und treu zugewandt. Sein konsequenter und behutsamer Liebeswille zielt auf die Herzens- und Lebenserneuerung des Menschen. Es ist in Ordnung, wenn der Mensch sich als »gutes« Geschöpf Gottes erkennt. Doch die »sehr gute« Schöpfung Gottes (1. Mose 1,31) zerbrach am Eigensinn des ersten Adam. Allein der Demutssinn des zweiten Adam, Christus, brachte und bringt die Neuschöpfung zustande: Hebräer 5,8.9; 2. Korinther 5,17-19. Das ist Evangelium. Jakobus nennt es »das Wort der Wahrheit«. Dazu Epheser 1,13 und Kolosser 1,3-6. Der durch das wahre Wort des Evangeliums neu geschaffene Mensch gehört Gott – wie jede »Erstgeburt« (2.Mose 13,11-16) und die ersten Früchte der Ernte (2. Mose 23,16). Christen sind und bleiben Gottes Eigentum: Epheser 1,14; Titus 2,14; 1. Petrus 2,9.







 

Unterstützen Sie bitte diese Arbeit mit Ihrer Spende: Spendenkonto