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nächsten Text: Lass die Toten ihre Toten begraben vorherigen Text: Mission possible Archiv Datum: Sonntag, 30.11.2003 Bibelstelle: Jesaja 6,8 Autor: Hellmut Hentschel (Christen@msoe.org) Organisation: Christliche Gemeinschaft Altlandsberg (http://www.cgstm.de) Thema: Wer möchte sich von Gott senden lassen? Jesaja 6,8 Danach hörte ich den Herrn fragen: «Wen soll ich als Boten zu meinem Volk senden? Wer ist bereit zu gehen?» Ich antwortete: «Ich bin bereit, sende mich!» Natürlich - so einen Ruf Gottes bekommt nicht jeder Mensch. Im Reich Gottes gibt es ständig neue, gute Ideen, viele Aufgaben und viele Projekte. Und dann taucht unweigerlich dir Frage auf: "Wer macht's?" Oft meldet sich niemand oder es melden sich nur wenige. Hat denn niemand einen Auftrag von Gott? - Oh doch, der Auftrag ist ja da, und der HERR selbst sagt: "Ich habe hier eine Aufgabe. Wer will sie übernehmen?" Wie schön wäre es, wenn der HERR öfter hören könnte: "Ich mache es! Hier bin ich! Gib mir den Auftrag!" Ausgerechnet Jesaja bekommt diesen Auftrag, der unbeliebteste Mensch in ganz Israel zu werden. Er ist sich der Tragweite seiner Entscheidung vielleicht gar nicht bewußt (doch welcher Christ heutzutage ist sich schon dessen bewußt, was es bedeuten kann, Gott versprochen zu haben, IHM dienen zu wollen, egal wo, was und wie lange es ist?). Viele Christen erleben das auch heutzutage. Sie hören Gottes Stimme, sie wollen Gott gehorsam sein und sich von IHM leiten lassen. Und sie gehen das Wagnis ein, obwohl sie scheinbar keine Befähigung und keine Ahnung von den Aufgaben haben, die sie erwarten. Und doch - der HERR kann etwas daraus machen. Der HERR kann jeden Einzelnen von uns gebrauchen. Zum Segen für ein Dorf, für eine Straße oder auch für ein ganzes Land. "Hier bin ich! Sende mich!" - das bedeutet: Wir dürfen und wir sollen uns selbstmelden und nicht auf die göttliche Eingebung warten. Die Eingebung ist schon da, wenn wir nur die Frage hören. Wenn die Frage kommt und wir hören sie genau, dann MÜSSEN wir auch antworten. Nur an dem Ort, wo Gott uns hingestellt hat, können wir auch ein wirklich glückliches und fruchtbares Leben führen.
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