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nächsten Text: Christen warten auf das Kommen des HERRN II vorherigen Text: Christen verlassen sich nicht auf irdischen Reichtum III Archiv Datum: Montag, 03.05.2004 Bibelstelle: Jakobus 5,7.8 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Christen warten auf das Kommen des HERRN I Jakobusbrief 5,7 So seid nun geduldig, liebe Brüder, bis zum Kommen des Herrn. Siehe, der Bauer wartet auf die kostbare Frucht der Erde und ist dabei geduldig, bis sie empfange den Frühregen und Spätregen. 5,8 Seid auch ihr geduldig und stärkt eure Herzen; denn das Kommen des Herrn ist nahe. Christenmenschen können verweltlichen (5,1-6). Sie können sich aber auch bewahren lassen, wenn sie das Ziel im Auge behalten. Deshalb ermahnt Jakobus zur Ausdauer: »Habt nun Geduld, Brüder, bis zur Ankunft des Herrn.« Man kann auch übersetzen: »Wartet geduldig, gelassen und unverzagt bis zur Ankunft des Herrn. Lasst euch den Spannungsbogen nicht nehmen!« Mit einem Vergleich aus der Landwirtschaft veranschaulicht Jakobus die Wartezeit der Christen: »Siehe, der Bauer wartet auf die köstliche Frucht der Erde und hat Geduld ihretwegen, bis sie den Früh- und Spätregen empfange.« Im Alten Testament wird der frühe und späte Regen mehrfach erwähnt als die für den Ackerbau in Israel notwendige Gottesgabe (5. Mose 11,14; Jer. 5,24; Joel 2,23). Ende Oktober bis Anfang November fiel der Frühregen, ohne den die Wintersaat nicht aufging. Der Spätregen, der im April und Mai einsetzte, ermöglichte das Reifen des Getreides. Wie der Bauer auf den Regen wartet, so der Christ auf das Kommen des Herrn Jesus Christus. Kein Mensch kann dem Regen gebieten. Kein Mensch kann die Ankunft von Jesus beschließen und festlegen. Wir können nur warten, geduldig und zuversichtlich, im Wissen darum, dass Gott, der die Natur regelt, auch die Ankunft des Sohnes Gottes in der Hand hat. Aller Christenstand ist Wartestand. Wartestand ist Prüfstand. Auf dem Prüfstand brauchen wir besonders den langen Atem der Geduld und ein festes Herz: »Befestigt, stärkt und stützt eure Herzen!« Manche Pflanzen brauchen zum gesunden Wachstum ein Stützgestell. Unterstützung für einen stabilen Glauben gibt uns die Gnade Gottes, das Gebet und die Liebe. Wir lesen Hebräer 13,9; 1. Petrus 4,7.8 und fragen uns, welche Unterstützung brauche ich neu, welche will ich anderen zukommen lassen?
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