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nächsten Text: Wo es ehrlich zugeht, bedarf es keiner Eide I vorherigen Text: Gute Vorbilder III die Geduld Hiobs Archiv Datum: Sonntag, 09.05.2004 Bibelstelle: Jakobus 5,11; Hiob 42,10-17; Römer 12,12 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Gute Vorbilder IV die Geduld Hiobs Jakobusbrief 5,11 Siehe, wir preisen selig, die erduldet haben. Von der Geduld Hiobs habt ihr gehört und habt gesehen, zu welchem Ende es der Herr geführt hat; denn der Herr ist barmherzig und ein Erbarmer. Hiob 42,10 Und der HERR wandte das Geschick Hiobs, als er für seine Freunde Fürbitte tat. Und der HERR gab Hiob doppelt so viel, wie er gehabt hatte. 42,11 Und es kamen zu ihm alle seine Brüder und alle seine Schwestern und alle, die ihn früher gekannt hatten, und aßen mit ihm in seinem Hause und sprachen ihm zu und trösteten ihn über alles Unglück, das der HERR über ihn hatte kommen lassen. Und ein jeder gab ihm ein Goldstück und einen goldenen Ring. 42,12 Und der HERR segnete Hiob fortan mehr als einst, sodass er vierzehntausend Schafe kriegte und sechstausend Kamele und tausend Joch Rinder und tausend Eselinnen. 42,13 Und er bekam sieben Söhne und drei Töchter 42,14 und nannte die erste Jemima, die zweite Kezia und die dritte Keren-Happuch . 42,15 Und es gab keine so schönen Frauen im ganzen Lande wie die Töchter Hiobs. Und ihr Vater gab ihnen Erbteil unter ihren Brüdern. 42,16 Und Hiob lebte danach hundertundvierzig Jahre und sah Kinder und Kindeskinder bis in das vierte Glied. 42,17 Und Hiob starb alt und lebenssatt. Römerbrief 12,12 Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet. Wenn Jakobus das Leben Hiobs so positiv zusammen fasst, wird auf dem Hintergrund der Lebenswirklichkeit Hiobs auffallend deutlich: Gott hat unser notvolles Fragen und Aufbegehren, unseren Zweifel und unsere Verzweiflung längst einkalkuliert. Er lässt sich seinen Liebes- und Herrlichkeitsplan nicht weg radieren, weder durch unser Nichtwissen und Nichtverstehen noch durch unseren Widerstand. Gott ist größer als alle Not! Satan dagegen giert nach Menschenseelen (Hiob 1,7-11). Er schlägt und zerschlägt auf seinen Streifzügen auch das Leben der Diener Gottes. Aber Gott selbst setzt Satan Grenzen: Das eigentliche Leben darf der »Menschenmörder« (Joh. 8,44) nicht antasten (Hiob 1,12)! Gott ist größer, viel größer als der schlimmste Widersacher und ärgste Menschenhasser. Unser Gott steht zu seinen geplagten und geschlagenen Dienern, weil er uns gut ist, weil er mit uns leidet, weil er uns liebt. »Der HERR ist geduldig und von großer Kraft, vor dem niemand unschuldig ist. Er ist der HERR, dessen Weg in Wetter und Sturm ist; Wolken sind der Staub unter seinen Füßen« (Nah. 1,3). (Lies Ps. 103, 8-13; Jes. 55,8.9; 57,15; Spr. 24,20.) In seiner göttlichen Geduld bringt uns unser Herr durch alle Wetter und Krisen an sein wunderbares Ziel. Für Hiob durfte das Erdenleben noch einmal beginnen noch reicher, noch gehaltvoller und leuchtender! Welch eine Anspielung auf den neuen Himmel und die neue Erde! (Lies Jes. 35,10; 25,8; 65,17.18; Offb.21,1ff.)
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