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17.05. Gott kann – wenn unsere Möglichkeiten erschöpft sind IV

16.05. Gott kann – wenn unsere Möglichkeiten erschöpft sind III

15.05. Gott kann – wenn unsere Möglichkeiten erschöpft sind II

14.05. Gott kann – wenn unsere Möglichkeiten erschöpft sind I

13.05. Gott kann

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Aidlinger Bibellese

Datum: Donnerstag, 13.05.2004
Bibelstelle: Römer 4,18-22; 2. Timotheus 4,7.8
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Gott kann



Römerbrief

4,18 Er hat geglaubt auf Hoffnung, wo nichts zu hoffen war, dass er der Vater vieler Völker werde, wie zu ihm gesagt ist (1.Mose 15,5): »So zahlreich sollen deine Nachkommen sein.«

4,19 Und er wurde nicht schwach im Glauben, als er auf seinen eigenen Leib sah, der schon erstorben war, weil er fast hundertjährig war, und auf den erstorbenen Leib der Sara.

4,20 Denn er zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern wurde stark im Glauben und gab Gott die Ehre

4,21 und wusste aufs allergewisseste: Was Gott verheißt, das kann er auch tun.

4,22 Darum ist es ihm auch »zur Gerechtigkeit gerechnet worden« (1.Mose 15,6).



2.Timotheusbrief

4,7 Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe Glauben gehalten;

4,8 hinfort liegt für mich bereit die Krone der Gerechtigkeit, die mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag geben wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung lieb haben.



»Was willst du werden?« So werden Kinder immer wieder gefragt: »Sag mal, was willst du werden, wenn du groß bist?« Da sprudeln erstaunlich vielfältige und originelle Berufe aus Kindermund hervor. Es gehört zum Menschsein, kleine und große Ziele zu haben. So unterschiedlich Berufswünsche unter Menschen sind, so einheitlich schlummert in allen Menschen eine tiefe Sehnsucht nach dem Ewigen. Welches Ziel erscheint uns im Blick auf die Ewigkeit erstrebenswert?



Ein junger katholischer Theologe bereitete sich auf den Priesterstand vor. In einem Gespräch mit dem evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer sagte er: »Ich möchte ein Heiliger werden.« Bonhoeffer erwiderte: »Ich möchte ein Glaubender werden.« Hier leuchten große Lebensziele und hohe Prioritäten auf. Was möchten wir werden, was möchten wir sein? Viele Christen haben den Wunsch, sich im Glauben an Jesus Christus immer mehr und tiefer zu verwurzeln. Das meinte übrigens Bonhoeffer mit seiner Aussage, wenn er davon sprach, ein Glaubender werden zu wollen. So wichtig ein Anfang im Glauben ist, so unverzichtbar ist, was nach dem Anfang kommt. Aus den ersten Glaubensschritten soll ein Glaubensweg werden. (Lies Luk. 5,27.28; Matth. 4,18-20; Joh. 1,12.) Es gibt Christen, die sich mit dem Anfang zufrieden geben und sich wundern, dass ihr Leben langweilig dahinplätschert. Gesundes, lebendiges Wachstum ist gefragt. Der Apostel Paulus konnte den Christen in Thessalonich schreiben: »Euer Glaube wächst sehr« (2. Thess. 1,3; lies Eph. 4,15; 1. Petr. 2,2). – Abraham gehörte zu denen, die in ihrem Leben Glaubende wurden. Da geht es nicht um Vermutungen, sondern um Gewissheiten. Glauben heißt gewiss sein. Und Abraham wusste: Gott kann. Deshalb rechnete er mit Gott auch in aussichtsloser Lage. »Der Glaube beginnt erst da, wo aller Grund vorhanden scheint, ihn aufzugeben« (W. de Boor). Abraham erkannte Gottes uneingeschränkte Möglichkeiten. (Lies Matth. 8,5-13; Hebr. 11,1.2)







 

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