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nächsten Text: Gott kann wenn unsere Möglichkeiten erschöpft sind II vorherigen Text: Gott kann Archiv Datum: Freitag, 14.05.2004 Bibelstelle: Römer 4,18-22; Hebräer 11,17-19 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Gott kann wenn unsere Möglichkeiten erschöpft sind I Römerbrief 4,18 Er hat geglaubt auf Hoffnung, wo nichts zu hoffen war, dass er der Vater vieler Völker werde, wie zu ihm gesagt ist (1.Mose 15,5): »So zahlreich sollen deine Nachkommen sein.« 4,19 Und er wurde nicht schwach im Glauben, als er auf seinen eigenen Leib sah, der schon erstorben war, weil er fast hundertjährig war, und auf den erstorbenen Leib der Sara. 4,20 Denn er zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern wurde stark im Glauben und gab Gott die Ehre 4,21 und wusste aufs allergewisseste: Was Gott verheißt, das kann er auch tun. 4,22 Darum ist es ihm auch »zur Gerechtigkeit gerechnet worden« (1.Mose 15,6). Hebräerbrief 11,17 Durch den Glauben opferte "Abraham" den Isaak, als er versucht wurde, und gab den einzigen Sohn dahin, als er schon die Verheißung empfangen hatte 11,18 und ihm gesagt worden war (1.Mose 21,12): »Was von Isaak stammt, soll dein Geschlecht genannt werden.« 11,19 Er dachte: Gott kann auch von den Toten erwecken; deshalb bekam er ihn auch als Gleichnis dafür wieder. Besonders Abrahams zweite Lebenshälfte war von Situationen gekennzeichnet, die seinen Glauben in besonderer Weise herausforderten. Gott hatte ihm Nachkommen versprochen, und Abraham rechnete mit der Erfüllung der Zusage: »Zum Vater einer Menge von Völkern habe ich dich gemacht.« Dies versprach Gott, als es noch keinen einzigen Nachkommen in Abrahams Familie gab. (Lies 1. Mose 12,2.3; 13,14-16; 15,1-5; 17,1-6.) Es bestand nach menschlichem Ermessen für Abraham und Sara keine Möglichkeit mehr, Kinder zu bekommen; sie waren alt geworden. Eigentlich hätte Abraham sagen müssen: Es ist ganz unmöglich, die Zeit ist vorbei, das kann auch Gott nicht mehr ändern. Abraham hätte vollständig hoffnungslos und glaubenslos die Verheißungen Gottes hören können; aber Abraham glaubte dem Wort Gottes. Gott hatte Nachkommen versprochen Gott würde Nachkommen schenken. Abraham blickte weg vom Sichtbaren, hin auf das Unsichtbare, er rechnete mit Gott und seiner Macht. Gott kann! Erst da, wo alle Menschenkunst und -weisheit versagt, zeigt sich Gottes Größe. Gott kann alles, nur eines kann er nicht: Er kann nicht enttäuschen, die ihm vertrauen und mit ihm rechnen. »Dieser Gott verheißt und fordert, was alle menschlichen und natürlichen Möglichkeiten überragt, ja, was ihnen geradezu widerspricht. Diesem Gott muss gegen alle menschliche Aussicht geglaubt werden. Der Glaube hat das Wort, die Zusage Gottes. Abraham sah nicht seinen erstorbenen Leib an. Der Glaube stützt sich ja nicht auf die menschlichen Mittel und auf die eigenen Fähigkeiten. Echter Glaube im biblischen Sinn ist immer eindeutig daran zu erkennen: Er lebt allein von der Verheißung Gottes« (W. de Boor). (Lies Luk. 8,50; Ps. 31,20; 32,10; Jes. 26,3).
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