|
Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V. | |||||||||
|
nächsten Text: Gott kann wenn unsere Möglichkeiten erschöpft sind IV vorherigen Text: Gott kann wenn unsere Möglichkeiten erschöpft sind II Archiv Datum: Sonntag, 16.05.2004 Bibelstelle: 1.Mose 15,1-6; 22,1-3 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Gott kann wenn unsere Möglichkeiten erschöpft sind III 1.Mose 15,1 Nach diesen Geschichten begab sich's, dass zu Abram das Wort des HERRN kam in einer Offenbarung: Fürchte dich nicht, Abram! Ich bin dein Schild und dein sehr großer Lohn. 15,2 Abram sprach aber: HERR, mein Gott, was willst du mir geben? Ich gehe dahin ohne Kinder und mein Knecht Eliëser von Damaskus wird mein Haus besitzen. 15,3 Und Abram sprach weiter: Mir hast du keine Nachkommen gegeben; und siehe, einer von meinen Knechten wird mein Erbe sein. 15,4 Und siehe, der HERR sprach zu ihm: Er soll nicht dein Erbe sein, sondern der von deinem Leibe kommen wird, der soll dein Erbe sein. 15,5 Und er hieß ihn hinausgehen und sprach: Sieh gen Himmel und zähle die Sterne; kannst du sie zählen? Und sprach zu ihm: So zahlreich sollen deine Nachkommen sein! 15,6 Abram glaubte dem HERRN und das rechnete er ihm zur Gerechtigkeit. 22,1 Nach diesen Geschichten versuchte Gott Abraham und sprach zu ihm: Abraham! Und er antwortete: Hier bin ich. 22,2 Und er sprach: Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde. 22,3 Da stand Abraham früh am Morgen auf und gürtete seinen Esel und nahm mit sich zwei Knechte und seinen Sohn Isaak und spaltete Holz zum Brandopfer, machte sich auf und ging hin an den Ort, von dem ihm Gott gesagt hatte. »Abraham glaubte dem Herrn« ein Entschluss, neu zu vertrauen, ohne Abstriche, ohne Wenn und Aber, auch wenn vieles dagegen sprach. Abrahams Entschluss kann auch unser Entschluss sein, dem Herrn völlig zu vertrauen. Es ist eine persönliche Herzenssache. Gott hält Ausschau nach Menschen, die sich felsenfest auf seine Zusagen verlassen und ihr Leben darauf gründen. (Lies Spr. 3,5; 2. Chron. 16,9; Jes. 50,10.) Welch eine Freude, als Abraham den verheißenen Erben endlich in seinen Armen hielt! Aber das Glück blieb nicht unangefochten. Es kam für den Mann Gottes eine der schwersten Stunden seines Lebens, die seinen Glauben auf eine Probe ohnegleichen stellte, als er Isaak, seinen einzigen und geliebten Sohn, opfern sollte. Welch eine Zumutung Gottes! Seine Forderung betraf nicht nur die große Liebe des Vaters zu seinem Sohn, sie betraf vor allem die Erfüllung der Heilsverheißungen für die ganze Menschheit, für alle Völker auf Erden, deren Träger Isaak sein sollte. Nie verlangte Gott so Schweres von einem Menschen, von sich selber wohl. (Lies Röm. 8,31.32.) Und doch kann Gott den Glauben bis aufs Äußerste prüfen. Abraham machte sich auf, um zu tun, was Gott gesagt hatte, im stillen Gehorsam und im Glauben. Im Hebräerbrief lesen wir, dass er dachte: »Gott kann auch von den Toten auferwecken« (Hebr. 11,19a). In dieser Glaubensgewissheit ging er zum Berg Morija. Gott ließ es nicht bis zum Letzten kommen. »Nun weiß ich, dass du Gott fürchtest und hast deines einzigen Sohnes nicht verschont um meinetwillen. Weil du solches getan hast, will ich dein Geschlecht segnen und mehren wie die Sterne am Himmel und wie den Sand am Ufer des Meeres« (1. Mose 22,16.17). Gott prüft den Glauben der Glaubenden auf seine Echtheit. (Lies Jes. 48,10; Ps.7,10; 66,10; Hiob 23,10; Mal.3,3.)
| |||||||||
|
| ||||||||||