Logo oldtimer

Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V.
 
Diesen Themenkanal per eMail beziehen:

Hier an- und abmelden
 
Empfehlen Sie uns weiter:

Banner, Grafiken und Quellcode für Ihre Homepage!
 
Links:
 
weitere Texte:

21.05. Gott kann – wenn der Tod nach uns greift I

20.05. Gott kann – Jesus ist der Garant dafür III

19.05. Gott kann – Jesus ist der Garant dafür II

18.05. Gott kann – Jesus ist der Garant dafür I

17.05. Gott kann – wenn unsere Möglichkeiten erschöpft sind IV

16.05. Gott kann – wenn unsere Möglichkeiten erschöpft sind III

15.05. Gott kann – wenn unsere Möglichkeiten erschöpft sind II

14.05. Gott kann – wenn unsere Möglichkeiten erschöpft sind I
 
nächsten Text: Gott kann – Jesus ist der Garant dafür I
vorherigen Text: Gott kann – wenn unsere Möglichkeiten erschöpft sind III
Archiv



Datum: Montag, 17.05.2004
Bibelstelle: 1.Mose 22,1-3.9-19; Hebräer 11,17-19
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Gott kann – wenn unsere Möglichkeiten erschöpft sind IV



1.Mose

22,1 Nach diesen Geschichten versuchte Gott Abraham und sprach zu ihm: Abraham! Und er antwortete: Hier bin ich.

22,2 Und er sprach: Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.

22,3 Da stand Abraham früh am Morgen auf und gürtete seinen Esel und nahm mit sich zwei Knechte und seinen Sohn Isaak und spaltete Holz zum Brandopfer, machte sich auf und ging hin an den Ort, von dem ihm Gott gesagt hatte.

22,9 Und als sie an die Stätte kamen, die ihm Gott gesagt hatte, baute Abraham dort einen Altar und legte das Holz darauf und band seinen Sohn Isaak, legte ihn auf den Altar oben auf das Holz

22,10 und reckte seine Hand aus und fasste das Messer, dass er seinen Sohn schlachtete.

22,11 Da rief ihn der Engel des HERRN vom Himmel und sprach: Abraham! Abraham! Er antwortete: Hier bin ich.

22,12 Er sprach: Lege deine Hand nicht an den Knaben und tu ihm nichts; denn nun weiß ich, dass du Gott fürchtest und hast deines einzigen Sohnes nicht verschont um meinetwillen.

22,13 Da hob Abraham seine Augen auf und sah einen Widder hinter sich in der Hecke mit seinen Hörnern hängen und ging hin und nahm den Widder und opferte ihn zum Brandopfer an seines Sohnes statt.

22,14 Und Abraham nannte die Stätte »Der HERR sieht«. Daher man noch heute sagt: Auf dem Berge, da der HERR sieht.

22,15 Und der Engel des HERRN rief Abraham abermals vom Himmel her

22,16 und sprach: Ich habe bei mir selbst geschworen, spricht der HERR: Weil du solches getan hast und hast deines einzigen Sohnes nicht verschont,

22,17 will ich dein Geschlecht segnen und mehren wie die Sterne am Himmel und wie den Sand am Ufer des Meeres, und deine Nachkommen sollen die Tore ihrer Feinde besitzen;

22,18 und durch dein Geschlecht sollen alle Völker auf Erden gesegnet werden, weil du meiner Stimme gehorcht hast.

22,19 So kehrte Abraham zurück zu seinen Knechten. Und sie machten sich auf und zogen miteinander nach Beerscheba und Abraham blieb daselbst.



Hebräerbrief

11,17 Durch den Glauben opferte "Abraham" den Isaak, als er versucht wurde, und gab den einzigen Sohn dahin, als er schon die Verheißung empfangen hatte

11,18 und ihm gesagt worden war (1.Mose 21,12): »Was von Isaak stammt, soll dein Geschlecht genannt werden.«

11,19 Er dachte: Gott kann auch von den Toten erwecken; deshalb bekam er ihn auch als Gleichnis dafür wieder.



Abrahams Glaube wurde für echt befunden. »Nun weiß ich, dass du Gott fürchtest«, dieses Zeugnis stellte ihm der Herr persönlich aus. Gott will nicht, dass seine Leute Angst vor ihm haben, doch die Gottesfurcht sucht er in ihren Herzen. Angst macht sich da breit, wo wir es mit Unberechenbarem, Gefährlichem oder Gewalttätigem zu tun haben. Die Gottesfurcht hat mit Respekt und wertschätzender Liebe zu tun. Sie ist da, wo der Herr über unser Leben verfügen darf und man ihm nichts vorenthält, auch nicht das Größte, Liebste und Schönste, weil er der Größte und Schönste ist. (Lies 5. Mose 10,12; Jos. 24,14; 1.Petr.1,17.)



Abraham vertraute und dachte: »Gott kann auch von den Toten erwecken.« Worauf sind unsere Gedanken in Schwierigkeiten und Unmöglichkeiten gerichtet? »Es ist nicht gut, von den Möglichkeiten Gottes gering zu denken« (H. Lamparter). Wer im Glauben mit den Möglichkeiten Gottes rechnet, hat sich nicht verrechnet. Der Gott vertrauende Mensch ist gewiss nicht fehlerlos, aber er wird seine Fehler, sein Zweifeln und Verzagen bei Gott los. Auch Abraham wusste aus persönlicher und schmerzvoller Erfahrung, dass dem Glauben die Luft ausgeht und der Haussegen schief hängt, wenn er sich auf Menschenworte und nicht mehr auf das gegebene Gotteswort verlässt (1. Mose 16,1 ff). Die Beschäftigung mit dem Wort der Bibel lässt uns erkennen, wer wir sind und was Gott zu tun vermag. Uns begegnen Menschen, die von Gott in die Schule des Glaubens gerufen wurden: Anfänger, Ängstliche und Kraftlose, Strauchelnde und Fallende, die trotzdem nicht von ihm ließen und von ihm aufgerichtet und weitergeführt wurden. So lernten sie Lektion um Lektion und übten sich darin, im Glauben vorwärts zu gehen und an der Gewissheit festzuhalten: Gott kann. (Lies Ps. 34,23; 118,8; Jes. 26,4.)







 

Unterstützen Sie bitte diese Arbeit mit Ihrer Spende: Spendenkonto