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nächsten Text: Gott kann wenn der Tod nach uns greift III vorherigen Text: Gott kann wenn der Tod nach uns greift I Archiv Datum: Samstag, 22.05.2004 Bibelstelle: Lukas 16,16-31; 23,39-43 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Gott kann wenn der Tod nach uns greift II Lukas-Evangelium 16,16 Das Gesetz und die Propheten reichen bis zu Johannes. Von da an wird das Evangelium vom Reich Gottes gepredigt, und jedermann drängt sich mit Gewalt hinein. 16,17 Es ist aber leichter, dass Himmel und Erde vergehen, als dass ein Tüpfelchen vom Gesetz fällt. 16,18 Wer sich scheidet von seiner Frau und heiratet eine andere, der bricht die Ehe; und wer die von ihrem Mann Geschiedene heiratet, der bricht auch die Ehe. 16,19 Es war aber ein reicher Mann, der kleidete sich in Purpur und kostbares Leinen und lebte alle Tage herrlich und in Freuden. 16,20 Es war aber ein Armer mit Namen Lazarus, der lag vor seiner Tür voll von Geschwüren 16,21 und begehrte sich zu sättigen mit dem, was von des Reichen Tisch fiel; dazu kamen auch die Hunde und leckten seine Geschwüre. 16,22 Es begab sich aber, dass der Arme starb, und er wurde von den Engeln getragen in Abrahams Schoß. Der Reiche aber starb auch und wurde begraben. 16,23 Als er nun in der Hölle war, hob er seine Augen auf in seiner Qual und sah Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß. 16,24 Und er rief: Vater Abraham, erbarme dich meiner und sende Lazarus, damit er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und mir die Zunge kühle; denn ich leide Pein in diesen Flammen. 16,25 Abraham aber sprach: Gedenke, Sohn, dass du dein Gutes empfangen hast in deinem Leben, Lazarus dagegen hat Böses empfangen; nun wird er hier getröstet und du wirst gepeinigt. 16,26 Und überdies besteht zwischen uns und euch eine große Kluft, dass niemand, der von hier zu euch hinüberwill, dorthin kommen kann und auch niemand von dort zu uns herüber. 16,27 Da sprach er: So bitte ich dich, Vater, dass du ihn sendest in meines Vaters Haus; 16,28 denn ich habe noch fünf Brüder, die soll er warnen, damit sie nicht auch kommen an diesen Ort der Qual. 16,29 Abraham sprach: Sie haben Mose und die Propheten; die sollen sie hören. 16,30 Er aber sprach: Nein, Vater Abraham, sondern wenn einer von den Toten zu ihnen ginge, so würden sie Buße tun. 16,31 Er sprach zu ihm: Hören sie Mose und die Propheten nicht, so werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn jemand von den Toten auferstünde. 23,39 Aber einer der Übeltäter, die am Kreuz hingen, lästerte ihn und sprach: Bist du nicht der Christus? Hilf dir selbst und uns! 23,40 Da wies ihn der andere zurecht und sprach: Und du fürchtest dich auch nicht vor Gott, der du doch in gleicher Verdammnis bist? 23,41 Wir sind es zwar mit Recht, denn wir empfangen, was unsre Taten verdienen; dieser aber hat nichts Unrechtes getan. 23,42 Und er sprach: Jesus, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst! 23,43 Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein. Was möchten wir werden, und was möchten wir sein am Ende unseres Lebens? Wer gestorben ist, ist tot. Wer tot ist, kann auch mit den modernsten Mitteln der Medizin nicht mehr zurückgeholt werden. Der Volksmund sagt: »Es ist noch keiner wiedergekommen.« Darum können Menschen auch immer nur Vermutungen anstellen über das, was nach diesem Leben sein wird. Christen bilden hier eine Ausnahme, denn sie vertrauen der Heiligen Schrift, die ihnen zuverlässig bezeugt, dass der Sohn Gottes wiedergekommen ist. Der auferstandene Herr sagt von sich: »Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und des Totenreiches« (Offb. 1,17.18). Darum ist er allein kompetent zu sagen, was die Menschen über ihr Leben und das Jenseits wissen müssen. Im Bericht über den reichen Mann und den armen Lazarus legt Jesus zum einen offen, dass die Persönlichkeit der Verstorbenen durch den Tod nicht ausgelöscht wird, sondern weiterlebt und erkannt wird. Beide Männer sind hellwach an dem Ort, an dem sie sich befinden. Zum andern zeigt der Herr, dass die beiden Aufenthaltsorte nicht nur grundverschieden, sondern auch unüberbrückbar voneinander getrennt sind. Eine dritte Leitlinie gibt Jesus im Schlussteil des Berichtes: Du entscheidest in diesem Leben, wo du nach deinem Ableben hingehst. Es wäre verhängnisvoll, sich an Gott und dem Nächsten vorbei ins Leben zu stürzen und im Irdischen aufzugehen! Wer aber auf Gott und sein Wort hört und sich Jesus anvertraut, dessen Name kommt ins Buch des Lebens, und er wird bei dem Herrn sein in Ewigkeit. (Lies Lk. 10,20.) Gott hat es möglich gemacht, dass wir nach diesem Leben bei ihm leben können. (Lies Mt. 7,13; Phil. 3,19; Rö. 8,1.34.) Das ewige Leben bei Gott beginnt in dieser Zeit.
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