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nächsten Text: Gott kann wenn der Tod nach uns greift IV vorherigen Text: Gott kann wenn der Tod nach uns greift II Archiv Datum: Sonntag, 23.05.2004 Bibelstelle: Jesaja 53,4.5.10.11; Philipper 1,21 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Gott kann wenn der Tod nach uns greift III Jesaja 53,4 Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. 53,5 Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt. 53,10 So wollte ihn der HERR zerschlagen mit Krankheit. Wenn er sein Leben zum Schuldopfer gegeben hat, wird er Nachkommen haben und in die Länge leben, und des HERRN Plan wird durch seine Hand gelingen. 53,11 Weil seine Seele sich abgemüht hat, wird er das Licht schauen und die Fülle haben. Und durch seine Erkenntnis wird er, mein Knecht, der Gerechte, den Vielen Gerechtigkeit schaffen; denn er trägt ihre Sünden. Philipperbrief 1,21 Denn Christus ist mein Leben und Sterben ist mein Gewinn. Die große Liebe und herzliche Barmherzigkeit Gottes hat es möglich gemacht, dass wir Menschen nach diesem kleinen irdischen Leben bei ihm, in seiner großen Ewigkeit, sein können. Da Jesus Christus die Strafe für unsere Sünden trug und den Tod besiegte, müssen wir die Strafe für unsere Übertretungen das Leben in der Gottesferne nicht mehr tragen. Sein stellvertretendes Leiden befreit uns vom ewigen Tod, wenn wir es dankbar für uns persönlich annehmen. Wir erleben und erleiden zwar den irdischen Tod, nicht aber die ewige Trennung von Gott. Denn »er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt« (2. Ko. 5,21; lies Jo. 3,17; 1. Tim. 1,15; 1. Petr. 3,18; Hebr. 9,28). Das ist Gottes großes Geschenk an uns: »Weil Jesus lebt, können wir auch leben. Der Tod ist nicht das Letzte. Jesus hat ihn überwunden. Jetzt ist an einer Stelle die Todesmauer durchbrochen, auf die wir alle zugehen. Wer sich mit Jesus verbindet, hat Teil an seiner Auferstehungswirklichkeit. Jesus sagt: Ich lebe, und ihr sollt auch leben (Jo. 14,19). In der Dimension der Auferstehung hat Jesus die Todesverfallenheit der Welt überwunden, und er lädt alle mit ein in diese Dimension. Die Realität der Auferstehung kann auch in unserem Leben wirksam werden« (R. Werner). Gott wird am Lebensende seiner Erlösten so handeln, wie er am armen Lazarusgehandelt hat. Sie werden abgeholt,wie Lazarus abgeholt wurde. »Er wurde getragen von den Engeln in Abrahams Schoß.« Auch für schwere Todeskämpfe gilt: »Du bist bei mir« (Ps. 23,4; Jes. 43,2). Was immer geschieht, der gute Hirte ist und bleibt bei uns. Selbst dann, wenn wir es nicht mehr fassen können, weil wir zu schwach sind, gilt: »Stark ist meines Jesu Hand, und er wird mich ewig fassen« (C. B. Garve).
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